Event „FrauenZeit“ im Stieglerhaus
Frau sein heute – zwischen Freiheit und Erwartung
- Josefa Hauck war im Stieglerhaus zu Gast.
- Foto: Gerd Neuhold
- hochgeladen von Katrin Löschnig
Wie ist es eigentlich, heute Frau zu sein – im Alltag, in Familie, Beruf und Gesellschaft? Mit dieser Frage beschäftigten sich rund 20 Frauen Ende Juni beim Stieglerhaus in St. Stefan ob Stainz. Es war bereits der zweite Abend der „FrauenZeit“, einer Gesprächsreihe, die Frauen zum Austausch über unterschiedliche Themen des Frau-Seins einlädt.
ST. STEFAN OB STAINZ. Gemeinsam mit Josefa Hauck, Psychotherapeutin in freier Praxis in Deutschlandsberg und Voitsberg, entstand ein offener Gesprächsraum im Stieglerhaus. Erfahrungen, Gedanken und unterschiedliche Lebensrealitäten fanden ihren Platz.
Hauck, selbst Mutter von fünf erwachsenen Kindern und Großmutter, eröffnete den Abend mit einer kurzen Achtsamkeitsübung als Möglichkeit, im Alltag innezuhalten und bei sich selbst anzukommen. Sie gab Einblicke in ihr eigenes Leben, ihre Erfahrungen und Herausforderungen und sprach über unterschiedliche Facetten des Frau-Seins sowie über Veränderungen im Laufe der Zeit. Eindrücke aus ihrem psychotherapeutischen Praxisalltag fanden dabei ebenso Platz wie Gedanken zu den Herausforderungen, denen Frauen heute begegnen.
Freiheiten und Grenzen
Im anschließenden Austausch gingen die Frauen gemeinsam Fragen nach Freiheiten und Grenzen nach: Was trägt jede Einzelne? Wo liegen Herausforderungen? Welche Erwartungen begegnen Frauen und wo haben diese ihren Ursprung?
Nach rund eineinhalb Stunden in der großen Gesprächsrunde klang der Abend bei einem reichhaltigen Buffet in gemütlicher Caféhaus-Atmosphäre aus. In kleinen Gruppen wurde angeregt weiterdiskutiert, Erfahrungen wurden geteilt und neue Perspektiven gewonnen. „Es war ein sehr gelungener Abend mit großartigen Frauen, die ihre Gedanken, Erfahrungen und Lebensgeschichten zum Thema Frau-Sein heute miteinander geteilt haben. Josefa Hauck hat den Austausch mit ihrem großen Erfahrungsschatz bereichert und uns ermutigt, den eigenen Bedürfnissen Raum zu geben und den Mut zu haben, den eigenen Weg auch dann zu gehen, wenn er nicht immer auf Zustimmung stößt“, resümiert Mag. Anna Julia Stolz, Projektleiterin der „FrauenZeit“ im Stieglerhaus.
- Im Stieglerhaus stand das Frau-Sein im Fokus.
- Foto: Stieglerhaus
- hochgeladen von Katrin Löschnig
Die nächste „FrauenZeit“ im Stieglerhaus findet am 22. September 2026 statt. Im Mittelpunkt steht das Thema Frauengesundheit – ein Gespräch über den weiblichen Körper, unterschiedliche Lebensphasen und neue Perspektiven.
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