Sternsingeraktion 2026
Königliche Gäste auf Besuch in Stainzer Wohnungen

Mit dem Stern voraus erfolgte der Einzug in die Pfarrkirche | Foto: Gerhard Langmann
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  • Mit dem Stern voraus erfolgte der Einzug in die Pfarrkirche
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STAINZ. Bei einem Staatsbesuch würde man von Etikette sprechen. Bei den Sternsingerkindern, die am Dreikönigstag zum Gottesdienst in die Kirche einzogen, fiel der Festakt wohl unter die Kategorie aufregendes Spektakel. Begleitet von Pfarrer Marius Enåşel, Diakon Robert Langmann, Ministranten, Begleitpersonen und Mitgliedern des Pfarrgemeinderates nahmen die „Könige“ rund um den Altar Platz. Nach der Reverenz an der Krippe in der Skapulierkapelle hieß Pfr. Marius Enåşel die Besuchenden und im Besonderen die Sternsinger in ihren festlichen Gewändern willkommen.

Lilia, Felix, Noah und Tobias überbrachten die Wünsche der "Könige" | Foto: Gerhard Langmann
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„Sie waren zu Besuch beim Jesuskind“, sprach er die Rolle der Sterndeuter und deren Begegnung mit dem lebendigen Gott an, der durch den Stern allen Völkern sichtbar gemacht wurde. „Die Spenden“, so der Pfarrer, „sollen dort zur Wirkung kommen, wo Menschen in unwürdigen Verhältnissen leben.“

Kinder waren Teil der Predigt

In der von Lana vorgetragenen Lesung und dem Evangelium von Diakon Robert Langmann ging es um die Geschichte der Sterndeuter, die zu König Herodes gekommen waren, um sich nach dem hochgeborenen Kind zu erkundigen. Sie fanden es in einem Stall in Bethlehem und huldigten ihm mit Gold, Weihrauch und Myrrhe. Sie kehrten nicht zu König Herodes zurück, sondern verließen das Land auf einem anderen Weg, als sie gekommen waren.

Bei der Predigt waren viele Sternsinger beteiligt | Foto: Gerhard Langmann
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Bei der Predigt band Pfr. Marius Enåşel die Kinder ein. Wann seid ihr in der Früh losgezogen? Wie war der Weg? Was war der Grund für euer Mitmachen? Tenor der Antworten: „Wir sind zusammen gegangen, wollten helfen und haben viel Fröhlichkeit gespürt.“ Angeklopft wurde bei jeder Türe, nicht alle wurden aber aufgemacht. Warum war der Stern wichtig? Damals gab es kein Navi und auch kein Telefon. Die Botschaft sei aber immer gleich: Wir sind da und Gott begleitet uns.

Dank an alle Mitwirkenden

Danach trugen Felix, Lilia, Noah und Tobias die Wünsche der „Könige“ vor, während Sophie und Valentin die Fürbitten sprachen und um den Frieden in der Welt baten. Nach der Kommunion sagte Peter Wallner, mit Helga Hohensinger für die Vorbereitungsarbeiten verantwortlich, allen Mitwirkenden Dank. „Wir sehen das als gelebte Nächstenliebe an“, nannte er die 115 teilnehmenden Kinder, die Erwachsenengruppe, die dreißig Begleitpersonen und die Gastgeberfamilien.

Maria Elisabeth Reisinger bedankte sich bei Peter Wallner und Helga Hohensinger | Foto: Gerhard Langmann
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Zugleich bedankte er sich bei Messner Wurst, Spar-Markt Barbara Reiß, Bäckerei Karl Freydl und den Mitarbeitenden Elisabeth Fink, Alexander Lampl, Birigit Lippitsch, Ingrid Stering und Organistin Petra Stelzl. Bei Helga Hohensinger und Peter Wallner stellte sich PGR-Sprecherin Maria Elisabeth Reisinger mit einem Präsent ein. Bei den Ausgängen hatten jene Besuchenden, die an den Sammeltagen nicht zuhause waren, die Gelegenheit für eine nachträgliche Spende. Das erfreuliche Ergebnis zum Schluss: 23.135 Euro für Hilfe in der Dritten Welt mit dem Schwerpunkt Tansania.

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