Schneeeinsätze
Keine ruhigen Feiertage für Deutschlandsberger Feuerwehren

Verkehrsunfälle auf schneebedeckten Straßen halten die Feuerwehren seit Heiligabend auf Trab. | Foto: FF Wald
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  • Verkehrsunfälle auf schneebedeckten Straßen halten die Feuerwehren seit Heiligabend auf Trab.
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Schneefall an Heiligabend und der erste Einsatz an Neujahr schon nach 173 Minuten: Die Feuerwehren des Bereichs Deutschlandsberg waren und sind auch jetzt noch ständig im Einsatz. Neuschnee sorgt weiterhin für Verkehrsunfälle.

BEZIRK DEUTSCHLANDSBERG. Neuschnee und Glätte – die winterlichen Bedingungen sorgen auf den Straßen weiterhin für Turbulenzen. Am Donnerstag und Freitag mussten die Feuerwehren im Bereich Deutschlandsberg zu einem Dutzend Verkehrsunfällen ausrücken. In den Tagen davor mussten in Deutschlandsberg, Kloster, Wettmannstätten, St. Peter oder St. Martin Fahrzeuge geborgen werden. In Rothwein (Eibiswald) blieb sogar ein Räumfahrzeug hängen, die FF Eibiswald musste den Traktor mit Schneepflug zurück auf die Straße ziehen.

In Eibiswald blieb sogar ein Räumfahrzeug im Schnee hängen. | Foto: FF Eibiswald
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Und auch die Feiertage waren für viele Feuerwehrleute keine ruhigen.

Keine stille Nacht für hunderte Feuerwehrleute

Viele freuten sich über den Schneefall an Heiligabend – es waren die ersten weißen Weihnachten in Deutschlandsberg seit 2001. Für Feuerwehrleute bedeutete das zahlreiche Einsätze: Am 24. und 25. Dezember rückten insgesamt 350 Feuerwehrkräfte aus dem Bereich Deutschlandsberg aus. Fahrzeugbergungen und umgestürzte Bäume wurden alarmiert.

Auch umgestürzte Bäume müssen die Feuerwehren immer wieder beseitigen. | Foto: FF Wald
  • Auch umgestürzte Bäume müssen die Feuerwehren immer wieder beseitigen.
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An Heiligabend startete gegen 9.30 Uhr der Einsatzreigen, als die Feuerwehr Wald bei Stainz zu einem Baum über der Straße alarmiert wurde. Kurz nach 10 Uhr kam es in Gundersdorf zur ersten Fahrzeugbergung. Am Nachmittag intensivierten sich die Einsätze, wobei es bis zum Abend hauptsächlich Fahrzeugbergungen und Verkehrsunfälle waren, die die Kameradinnen und Kameraden beschäftigten. Der Großteil ging glimpflich aus, lediglich die FF Rossegg wurde zu einem Verkehrsunfall mit verletzten Personen auf der B76 alarmiert.

Zwei Fahrzeuglenker erlitten leichte Verletzungen beim Unfall in Rossegg. | Foto: FF Rossegg
  • Zwei Fahrzeuglenker erlitten leichte Verletzungen beim Unfall in Rossegg.
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In der Nacht gingen die Einsätze dann in umgestürzte Bäume über, die hauptsächlich Straßen blockierten, zum Teil aber auch auf Gebäude fielen und den Feuerwehrleuten Arbeit bescherten.

Foto: FF Schamberg

Vom Vormittag des Heiligabends bis zu Mittag am Christtag standen im Bezirk 32 Feuerwehren, teilweise mehrfach, bei insgesamt 58 Einsätzen, davon 24 Fahrzeugbergungen oder Verkehrsunfälle, im Einsatz.

Foto: FF Wies

Bereichsfeuerwehrkommandant Josef Gaich: "Ich spreche den Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden meinen herzlichen Dank und höchsten Respekt aus. Viele von ihnen haben ihre Familien verlassen, damit andere zu ihren Familien kommen. Gott sei Dank waren die Einsätze ohne größere Gefährdungslagen. Die Feuerwehren unseres Bezirkes haben wieder einmal bewiesen, dass sie zu jeder Zeit für die Bevölkerung da sind, freiwillig und unentgeltlich."

Erster Brandeinsatz nach 173 Minuten

Auch in der Silvesternacht mussten die Feuerwehrleute ausrücken: Am 1. Jänner gab es den ersten Brandeinsatz im Jahr 2026 schon nach 173 Minuten. Die Feuerwehren Deutschlandsberg und Freidorf wurden zu einer brennenden Holzhütte alarmiert. Auch das Rote Kreuz und die Polizei wurden alarmiert.

In der Silvesternacht mussten die Feuerwehrleute eine brennende Hütte löschen. | Foto: FF Deutschlandsberg
  • In der Silvesternacht mussten die Feuerwehrleute eine brennende Hütte löschen.
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Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Hütte bereits im Vollbrand und der Brand drohte auf ein weiteres Wirtschaftsgebäude zu übergreifen. Nach erfolgter Erkundung wurde umgehend mit der Brandbekämpfung und mit dem Schutz des Wirtschaftsgebäudes begonnen. Nachdem der erste Löschangriff bereits nach kurzer Zeit Erfolg gezeigt hatte, wurden die weiteren Löschmaßnahmen unter schwerem Atemschutz durchgeführt. Hierbei wurden zahlreiche bestehende Glutnester lokalisiert und abgelöscht. Abschließend wurde der vom Brand betroffene Bereich eingeschäumt. Die Löschwasserversorgung wurde durch Herstellung einer Zubringerleitung sowie mittels Pendelverkehr durch ein Tanklöschfahrzeug gesichert.

Foto: FF Deutschlandsberg
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Glücklicherweise konnte ein Übergreifen des Brandes auf andere Objekte verhindert werden. Verletzt wurde niemand. Nach rund drei Stunden konnte die Einsatzbereitschaft vollständig wiederhergestellt werden.

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