Großer Frauentag
Kräutersegnung in Stainz durch Pfarrer Alexander Miklau
- Zelebrant Alexander Miklau und gleich acht Minis
- Foto: Gerhard Langmann
- hochgeladen von Gerhard Langmann
Das Hochfest Mariä Himmelfahrt in der Pfarrkirche wurde zu einem intensiven Erlebnis für die Besucherschaft. Pfarrer Alexander Miklau, Geistlicher und Psyhotherapeut in Personalunion, bezeichnete die Mutter Gottes als Beginn der Erlösung.
STAINZ. Der Feiertag Mariä Himmelfahrt verdient es, seiner Bedeutung und seines Inhalts wegen als Hochfest begangen zu werden. Schließlich geht es um die Aufnahme jener Frau in den Himmel, die von Gott als die Mutter von Jesus auserkoren worden ist. Dennoch ist ein Blick auf den Zelebranten Alexander Miklau zulässig, der einen einfühlsamen, persönlichen und intensiven Gottesdienst geleitet und damit die Besucher:innen in seinen Bann gezogen hat.
„Ich war schon öfter bei Styriarte-Konzerten in Stainz“, bezeichnete Alexander Miklau, der zunächst Pfarrer in Techelsberg (Kärnten) war und nun als Aushilfsseelsorger, aber auch als Psychotherapeut in Klagenfurt tätig ist, die Heilige Maria als Dienerin, Liebste und Kostbarste, die ohne Schuld und Sünde gelebt hat und zu Recht als Mutter von allen Menschen bezeichnet werden kann. In der ersten Lesung von Martha Schriebl war von jener Frau die Rede, die mit der Sonne bekleidet war, während es in der zweiten Lesung von Sabine Scheucher um die Auferstehung von den Toten ging. Das Evangelium handelte schließlich vom Aufeinandertreffen von Elisabeth und der Gottesmutter Maria.
Eine fesselnde Predigt
In seiner sehr einfühlsamen Predigt bezeichnete der Zelebrant Jesus als den größten Schatz, der sich kleingemacht hat und von Maria (der Name steht für Geliebte) zur Welt gebracht wurde. „Gott ist Mensch geworden“, benannte er die Geburt als den Beginn der Erlösung. Das „Wie im Himmel, so auch auf Erden“ sei ein Dienst an Gott, so wie es auch in jedem Gottesdienst in der Kirche sei.
Dazu gehöre auch, das Leben und das Sterben einzubeziehen. Auch in den von Astrid Harzl gesprochenen Fürbitten kam diese Sichtweise zum Ausdruck. Vor dem allgemeinen Schlusssegen erbat der Priester die Fürsprache er Gottesmutter und er segnete die Menschen und die vor dem Altar abgelegten und die mitgebrachten Kräuterbüscherl. „Ich danke, dass Sie gekommen sind und dass so viele Menschen (etwa Organist Thomas Wozinik, Kantor Harald Schneeberger, Mesner Johann Lienhart, Ministrantenschar) mitgestaltet haben“, wünschte er einen schönen Großen Frauentag. Die angesprochenen Ministranten und Ministrantinnen teilten an den Ausgängen Einladungskärtchen für das Augustini-Pfarrfest am 30. August aus. Eine Ergänzung dazu: Beim Fest wird es wird auch Backhendl auf der Speisekarte geben.
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