Ortsreportage
Starke Ziele für St. Martin im Sulmtal

Die Oberflächenentwässerung durch das Ortsgebiet von St. Martin im Sulmtal wird heuer in Angriff genommen.
  • Die Oberflächenentwässerung durch das Ortsgebiet von St. Martin im Sulmtal wird heuer in Angriff genommen.
  • Foto: Veronik
  • hochgeladen von Susanne Veronik

In St. Martin im Sulmtal setzt man auf Infrastruktur am neuesten Stand für ein Plus an Lebensqualität.

ST. MARTIN IM SULMTAL. Wer am Sonntag beim Pfingstfest der Laubdorfbauern in St. Ulrich im Greith gewesen ist, der weiß: In St. Martin versteht man zu feiern. Die herrliche Landschaft, das bunte Gastronomieangebot und das rege Vereinsleben mit vielen Freizeitaktivitäten zeichnen die Sulmtal-Gemeinde aus. Nicht umsonst ist das Audit "Familienfreundliche Gemeinde" heuer auf drei Jahre verlängert worden. Und die 3.100-Seelen-Gemeinde wächst weiter, daher sind weitere 24 Wohnungen über die Frohnleitner GesmbH als Bauträger in Planung. Doch hinter all diesen Vorzügen steckt eine funktionierende Infrastruktur, die seit der Fusion 2015 der Gemeinden St. Martin im Sulmtal und Sulmeck-Greith immer runder läuft.
"In diesem Sinne wird im kommenden Herbst eine Kinderkrippe als dritte Gruppe im Kindergarten von St. Martin im Sulmtal eingerichtet werden, dazu kommt ein nagelneuer Spielplatz", weiß Bgm. Franz Silly. Eine weitere Kindergartengruppe besteht in St. Ulrich im Greith. Damit die Kinder der Volksschulen in St. Martin und St. Ulrich am neusten Stand der Technik lernen können, hat die Firma MaHe je ein iPad übergeben.

Breitband ist Zukunft

Das Land Steiermark hat Sankt Martin im Sulmtal zu einer der ersten Pilotgemeinden für den Glasfaserausbau in der Steiermark erklärt und plant, den Rückstand hinsichtlich der verfügbaren Datenraten nachhaltig aufzuholen. "Da auch die Initiative der Gemeindebewohner gefragt ist, kann eine Umsetzung nur dann gelingen, wenn alle mitmachen", betont Bgm. Franz Silly. Schließlich sollen 40 Prozent der Haushalte angeschlossen werden, das entspricht etwa 4.500 Haushalten, die auch in benachbarte Gemeindegebiete reichen. "Die Anschlussgebühren je Haushalt betragen nur 300 Euro – das ist eine Jahrhundertchance", ist Silly überzeugt.
Die nächste Info-Veranstaltung dazu findet am 13. Juni um 19 Uhr beim GH Neuwirt-Ferrari statt. Die Planung würde noch heuer über die Bühne gehen, sodass 2021 die Anschlüsse über die Steirische Breitband- und Digitalinfrastrukturgesellschaft, kurz SBDI, umgesetzt werden könnten. Die Fördergeber sind Bund, Land und Gemeinde. Das Netzwerk bleibt im Eigentum des Landes Steiermark, nur die Provider werden vergeben.

Weitere Bauvorhaben

Am neuesten Stand ist man in St. Martin in puncto Rüsthäuser der drei Feuerwehren. Jenes in St. Ulrich wird am 28. Juli nach Um- und Zubau um rund 450.000 Euro eingeweiht. Das Büro Kolar aus Wies ist mit seinem Team bei vielen Bauvorhaben als Baubetreuungsbüro mit dabei. Ein großer Brocken wird die Oberflächenentwässerung im Ortsgebiet von St. Martin an der B74 sein, Kostenpunkt: Fast 900.000 Euro, 48 Prozent übernimmt dabei das Land Steiermark. Außerdem wird die Wolfram-Straße zum Bahnhof Bergla Ende Juli/Anfang August inklusive Sanierung der Brücke um rund 400.000 Euro erneuert.

Autor:

Susanne Veronik aus Deutschlandsberg

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