Pendler aufgepasst: Förderungen unbedingt abholen

Bezirksobmann Christian Marx mit Stellvertreter Niklas Lierzer unterwegs auf der Strecke der S6 von Wies/Eibiswald bis Graz
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BEZIRK DEUTSCHLANDSBERG. Beim steiermarkweiten Aktionstag der Pendlerinitiative, unterstützt vom ÖAAB und von der FCG, wurden die Pendlerinnen und Pendler aus dem Bezirk Deutschlandsberg über ihre Steuer- und Fördermöglichkeiten informiert. 

"Die Menschen nehmen teils beachtliche Wegstrecken auf sich, um zur Arbeit zu gelangen", sagt AK Vizepräsident Franz Gosch, Obmann der Pendlerinitiative. "Dennoch nützt nur jeder vierte Pendler auch die Pendlerbeihilfe des Landes und der AK."
Für einen Anspruch auf diese sei es egal, wo man arbeitet, also ob in der Privatwirtschaft oder im öffentlichen Dienst. Und auch ob in ein anderes Bundesland oder sogar ins Ausland gependelt wird, ist nicht entscheidend. Voraussetzung für eine Bewilligung sind ein steuerpflichtiges Einkommen von max. 31.800 Euro und mindestens 25 Kilometer Distanz zur Arbeit, sowie ein fixer Wohnort in der Steiermark. Je nach Entfernung könne hier laut Gosch zwischen 92 und 389 Euro im Jahr gespart werden.

Auch für Lehrlinge und Praktikanten

Die Pendlerbeihilfe steht auch Lehrlingen und Ferialpraktikanten - sogar für nur einzelne Monate - bei einer Distanz von mehr als 25 Kilometern zu.
Seit 2014 ist die Beantragung des Pendlerpauschales und des Pendlereuros nur mehr mit dem Pendlerrechner (www.bmf.gv.at/pendlerrechner) des Finanzministeriums gestattet. Der Pendlerrechner ermittelt die Länge des Arbeitsweges und ob öffentliche Verkehrsmittel zur angegebenen Arbeitszeit zumutbar sind. Davon leiten sich die genauen Ansprüche des Pendlerpauschales und des Pendlereuros ab. Nicht abgeholte Pendlerpauschalen können fünf Jahre rückwirkend über die Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden. „Wir appellieren an die Pendlerinnen und Pendler, die für sie geschaffen Förderungen auch abzuholen“, so ÖAAB-Bezirksobmann Christian Marx beim Pendleraktionstag.

Details findet man auf www.pendlerinitiative.at und bei der AK Steiermark.

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