09.11.2016, 12:56 Uhr

13 Feuerwehren übten den Katastropheneinsatz

Auch im Forst galt es ein Übungsszenario zu bewältigen. (Foto: Ferlitsch/BFVDL)

Nicht weniger als sechs Einsatzszenarien wurden im Feuerwehrabschnitt Eibiswald beübt.

EIBISWALD. 13 Feuerwehren mit 28 Fahrzeugen und 143 Mann, der Abschnittsführungsstab mit 14 Mann, das Einsatzleitfahrzeug aus Wildbach, Rotes und Grünes Kreuz, das war die Abschnittsübung des Abschnittes Eibiswald am 05.11.2016 im Raum Wernersdorf.

Bereits ab 11 Uhr Vormittag quartierte sich der Abschnittsführungsstab im ECO-Park in Wernersdorf ein, um von hier aus den Einsatz zu leiten. Im Ernstfall, etwa bei einem weitläufigen Hochwasser oder anderen Katastrophen, würde sich dieser Stab, sobald absehbar ist, dass es sich um einen länger andauernden Einsatz mit einer großen Anzahl an Einsatzkräften handelt, während des laufenden Einsatzes formieren und in weiterer Folge die Koordination übernehmen.

Gestaffelte Alarmierungen

Vorbereitet waren an diesem Tag insgesamt sechs Einsatzszenarien, die von den Einsatzkräften abgearbeitet wurden, um auch den operativen Kräften vor Ort eine möglichst interessante Übung zu bieten.
Um 12.45 Uhr wurde der Führungsstab erstmalig mit den Einsatzszenarien konfrontiert, ab 13.00 Uhr erfolgte dann gestaffelt die Alarmierung der Feuerwehren des Abschnittes, die sich in weiterer Folge im ECO-Park sammelten und von hier aus, je nach Bedarf, zu den einzelnen Übungseinsätzen abberufen wurden.
An Übungseinsätzen galt es unter anderem eine Hangrutschung, mit Durchführung der entsprechenden Sicherungsmaßnahmen, ein drohendes Hochwasser an der Weißen Sulm, bei dem umliegende Häuser geschützt werden mussten, die Rettung einer Person, die nach Windbruch im Wald unter einem Baum eingeklemmt wurde, einen Brand im ECO-Park mit Menschenrettung unter schwerem Atemschutz, einen Waldbrand mit mehreren vermissten Personen und einen Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen zu bewältigen.

Während der Übung überzeugten sich unter anderem der Wieser Bürgermeister Mag. Josef Waltl, Bereichsfeuerwehrkommandant OBR Helmut Lanz, dessen Stellvertreter BR Fritz Reinprecht, der Wieser Polizeiinspektionskommandant KontrInsp Josef Gosch und Ehrenabschnittsbrandinspektor Valentin Fraß gemeinsam mit Abschnittsbrandinspektor Karl Koch ein Bild von der Lage, einerseits im Einsatzführungsstab, andererseits vor Ort an den einzelnen Einsatzstellen.

Bei der Abschlussbesprechung konnte ein durchwegs positives Resümee gezogen werden. Der Führungsstab ist inzwischen gut eingearbeitet und hatte die Lage weitestgehend gut im Griff, wenngleich auch das eine oder andere Mal Kommunikationsprobleme dafür sorgten, dass die Ausführung von Aufträgen verzögert wurde. Mit den Erkenntnissen aus dieser Übung, können solche Fehler zukünftig aber vermieden und so der Bevölkerung effizienter geholfen werden.
Einen besonderen Dank sprach ABI Karl Koch Stefan Thürschweller für die zur Verfügung Stellung der Räumlichkeiten im ECO-Park und den Feuerwehren Wielfresen, Wernersdorf, Vordersdorf und Steyeregg für die Ausarbeitung der Übungsszenarien aus. Auch die Ehrengäste zeigten sich unisono sehr positiv beeindruckt von den Leistungen der Einsatzkräfte und der professionellen Stabsarbeit. Abschließend wurden die Übungsteilnehmer von der Gemeinde Wies zu einem Imbiss eingeladen.
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