02.11.2017, 20:13 Uhr

Jugendblasorchester der Musikschule Wies schafft Sensation

Das Jugendblasorchester der Musikschule Wies bei seinem Auftritt im Linzer Brucknerhaus. (Foto: KK)

Beim Internationalen Jugendblasorchesterwettbewerb wurde das Jugendblasorchester der Musikschule Wies Gruppenzweiter in der Stufe Superior.

WIES. Das Jugendblasorchester der Erzherzog Johann Musikschule Wies ging aus dem nationalen und internationalen Jugendblasorchesterwettbewerb im Linzer Brucknerhaus in der Stufe Superior als Gruppenzweiter und somit nur 0,4 Punkte hinter dem Sieger aus Karlsruhe (Deutschland), hervor. Somit küren sich die 81 Musikerinnen und Musiker zum besten Jugendorchester Österreichs.

Qualifiktation mit sensationellem Auftritt

„This was really enjoyable!! Thank you!“ Mit diesen Worten bedankte sich Philip Sparke beim Jugendorchester aus Wies für den „erlebnisreichen“ Auftritt nach einem „idealen Regiebuch“. Welch größere Komplimente kann man sich da noch wünschen?
Das Projekt startete im Jänner 2017, wo sich das Orchester um die Teilnahme am Internationalen Jugendorchesterwettbewerb in der Kategorie Superior bewarb. Der Wettbewerb bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, sich auf internationalem Niveau zu messen und ihre musikalisch-künstlerischen Fertigkeiten vor renommierten Juroren darzubieten. Mitte Februar kam dann der positive Bescheid zur Qualifikation. Sofort starteten die Gespräche mit allen Musikschullehrern, mit einigen Musikvereinen des Bezirkes sowie ehemaligen Absolventen der Musikschule Wies.


Pflicht und Kür

Ende August begannen rund 81 Musikerinnen und Musiker aus zwölf verschiedenen Musikvereinen die Probentätigkeiten unter der Gesamtleitung von Kurt Mörth. Das Pflichtstück „Symphonic Metamorphosis“ von Philip Sparke sowie das Selbstwahlstück „El Camino Real“ von Alfred Reed standen am wöchentlichen Programm. Mit viel Ehrgeiz und Disziplin aller Beteiligten machte man sich gut vorbereitet am 28. Oktober auf den Weg ins Brucknerhaus nach Linz und stellte sich einer internationalen renommierten Jury, unter der sich eben auch der aus Großbritannien stammende Philip Sparke, der Komponist des Pflichtstückes befand. Nach dem Auftritt wartete man gespannt auf die Urkundenverleihung, die nichts für schwache Nerven war. Schließlich ging das JBO Wies als sensationeller Zweiter mit unglaublichen 92,9 Punkten hervor, nur knapp hinter dem Sinfonischen Blasorchester im Blasmusikverband Karlsruhe.
Dank gilt dem Leiter des Orchesters Kurt Mörth für die gute Vorbereitungsarbeit sowie bei allen Helfern rund um das Projekt, bei den Gemeinden Schwanberg und Sankt Peter sowie der Musikschule Wies für die Unterstützung im Vorfeld.


Sie waren dabei

Anbei noch ein kleiner Überblick zu den Musikvereinen, von denen Musikerinnen und Musiker an diesem Vorhaben beteiligt waren:

Berg & Hüttenkapelle Sankt Martin im Sulmtal
Berg & Hüttenkapelle Steyeregg
Marktmusikkapelle Wies
Musikkapelle Gaishorn
Marktmusikkapelle Schwanberg
Musikkapelle Groß Sankt Florian
Musikkapelle Frohnleiten
Musikverein Sankt Peter im Sulmtal
Musikverein Sankt Johann im Saggautal
Trachtenmusikkapelle Sankt Andrä-Höch
Stadtkapelle Deutschlandsberg
Trachtenkapelle Flattach
4
Diesen Mitgliedern gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.