29.09.2014, 13:26 Uhr

Keine Scheu vor St. Veit

Zwei Kapitäne im Duell: Patrik Narrat (blau, Eibiswald) gegen Bernd Pressnitz (Foto: Franz Krainer)

Unterliga West: Eibiswald ist auf einem guten Weg nach oben. Sieg gegen St. Veit am Vogau mit 3:1.

Aufsteiger Eibiswald ist zu Hause eine Macht: Nach Tabellenführer Köflach (2:0) mußte nun auch die Mannschaft von St. Veit am Vogau die Heimstärke der Weststeirer anerkennen, mit 3:1 waren die Südsteirer noch gut bedient! Die sehr junge Mannschaft (Durchschnitt knapp 22 Jahre) präsentiert sich am Feld und auch ausserhalb als tolle Gemeinschaft, hat mit Caunik einen guten Führungsspieler, sonst aber keine Pseudo-Stars:


Team als Einheit

Dem Team wird alles untergeordnet. Eibiswald, seit eineinhalb Jahren von Ferdinand Schöberl betreut, entwickelt sich nach dem Aufstieg aus der Gebietsliga als Favoritenschreck: diesmal fügte man der deutlich höher eingeschätzten Mannschaft von St. Veit am Vogau eine empfindliche 1:3-Niederlage zu. Der Spielverlauf kam den Eibiswaldern einigermaßen entgegen, schon nach 2 Minuten drückte Michael Knappitsch nach einem Gestocher im Strafraum die Kugel über die Linie. Noch vor der Pause der Ausgleich für die Gäste, nach einer schönen Kombination traf Jan Kristl kurz vor der Pause zum 1:1.


Die zweite Hälfte

Nach Seitenwechsel war Eibiswald auch spielerisch überlegen, traf durch einen tollen Freistoß von Aljaz Caunik (78.). Christian Leitinger (85.) markierte schließlich den klaren 3:1- Erfolg. Dem Treffer Nr. 3 ging wohl eine Abseitsposition vorraus, Rene Woi im Gästetor verhinderte andererseits in den letzten Minuten eine deutlichere Niederlage. Eibiswald-Coach Schöberl, sieht den Erfolg in einer tollen Kameradschaft, die in der letzten Saison auch entscheidend für den Aufstieg aus der Gebietsliga war. „Es macht viel Spass, mit dieser jungen Mannschaft zu arbeiten, wir haben mit jungen Spielern wie Daniel Stelzl und Andi Bernhard junge Talente, letztlich ist die gesamte Mannschaft noch entwickelbar und wenn man diesen Jungs Zeit lässt, ist die Unterliga nicht das letzte, was erreichbar ist!“ ist Schöberl überzeugt.

Mehr Selbstvertrauen

Dass junge Spieler Leistungsschwankungen haben, weiß der Coach, deshalb wird kein Gegner unterschätzt oder schlecht geredet: “Das nächste Spiel ist immer das schwerste, Lannach erfordert ab sofort unsere ganze Konzentration. Das Selbstvertrauen meiner Jungs sollte durch die Erfolge der letzten Zeit ein wenig steigen, weil sie gesehen haben, dass wir in der Lage sind, auch vermeintlich Stärkere zu besiegen.“ Der Traditionsverein ist also auf einem guten Weg, sich im weststeirischen Fußball wieder zu etablieren.
Franz Krainer
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