Weiterhin Lebensgefahr
Wanderwege im Norden weiterhin gesperrt
- Nach erneutem Starkregen bleiben die Waldwege im Norden von Graz-Umgebung weiterhin gesperrt.
- Foto: Pixabay/Marzena7
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Die jüngsten Unwetter in unserer Region haben nicht nur verheerende Schäden angerichtet, sondern machen die betroffenen Waldgebiete auch weiterhin zu einem gefährlichen Ort für Spaziergängerinnen und Spaziergänger. Die Marktgemeinde Deutschfeistritz steht dabei erneut im Mittelpunkt.
GRAZ-UMGEBUNG. Nach den heftigen Regenfällen und Stürmen der letzten Tage warnt die Landesforstdirektion eindringlich davor, die betroffenen Wälder zu betreten. Durch die starken Unwetter wurden zahlreiche Wanderwege unpassierbar und stellen eine erhebliche Lebensgefahr dar. Erdrutsche, Windbruch und Murenabgänge haben viele Pfade, wie zum Beispiel beim Pfaffenkogel, Gamskogel, Schartnerkogel und Silberberg, erneut stark in Mitleidenschaft gezogen.
- Die Marktgemeinde Deutschfeistritz warnt weiterhin vor nicht begehbaren Wanderwegen.
- Foto: Marktgemeinde Deutschfeistritz
- hochgeladen von Nico Deutscher
Sperrgebiete oft missachtet
Trotz der Online-Kennzeichnung als gesperrt durch den österreichischen Touristenclub wagen sich immer noch viele Menschen in die Wälder, um dort Abkühlung zu suchen. Dabei gefährden sie nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das der Einsatzkräfte, die im Notfall zu ihrer Rettung ausrücken müssen. Forstarbeiter und Rettungskräfte haben mehrfach von Begegnungen mit uneinsichtigen Waldbesuchern berichtet, die sich in Sperrgebieten aufhalten und Warnungen ignorieren. Diese Unvernunft kann im Ernstfall tödliche Konsequenzen haben.
- Von Wanderungen in den erwähnten Gebieten wird derzeit stark abgeraten.
- Foto: Salzburg Research
- hochgeladen von Johanna Janisch
Gefahr für Forstarbeiter
Die Aufarbeitung der Hochwasserschäden im Wald ist besonders risikoreich und erfordert höchste Konzentration von den Forstarbeitern. Das unbefugte Betreten dieser Gebiete lenkt die Arbeiter ab und erhöht das Unfallrisiko erheblich. Waldeigentümerinnen und -eigentümer können die betroffenen Flächen zwar sperren und entsprechend kennzeichnen, jedoch besteht kein allgemeines Betretungsverbot für alle Waldflächen. Wer gesperrte Gebiete dennoch betritt, begeht eine Verwaltungsübertretung.
- Es wird dringend davon abgeraten, sich in den Wäldern aufzuhalten.
- Foto: Feuerwehr Mörtschach
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Appell der Landesrätin
Auch Landesrätin Simone Schmiedtbauer appelliert an die Bevölkerung: "Bitte meiden Sie zu Ihrem eigenen Schutz bis auf Weiteres die Wälder in den Katastrophengebieten. Hier herrscht absolute Lebensgefahr. Mein Dank gilt allen Einsatzkräften sowie den Forstarbeiterinnen und Forstarbeitern, die mit Hochdruck daran arbeiten, dass unsere Wälder wieder sicher betreten werden können."
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