07.10.2014, 09:42 Uhr

MEINUNG: Der globalisierte Schmetterling

Daniela Kuckenberger ist Redakteurin in Gleisdorf
Biobauer Walter Scharler gewann den BioAward 2014, bei dem jährlich der beliebteste Biobauer ausgezeichnet wird. Er verkauft seine Ware am Bauernmarkt oder ab Hof, setzt sich für die Bewahrung alter Sorten ein und hält seinen Boden gesund. Das reicht ihm aber noch lange nicht.

Die Frage ist: Tut es uns wirklich gut, nur bis zur Grenze der eigenen Lebenswelt zu blicken? Gehen uns die globalen Zusammenhänge nichts an, wenn wir auf Regionalität achten wollen? Doch, das tun sie. Jeder von uns kann der sprichwörtliche Schmetterling sein, dessen Flügelschlag am anderen Ende der Welt einen Wirbelsturm auslöst. Was wir hier bei uns tun, hat Auswirkungen, die weiter reichen als bis zum Nachbardorf. Genauso trifft uns über kurz oder lang alles, was sich in der weiten Welt so abspielt.

Erst wenn regionales und globales Denken zusammentreffen, sind wir auf dem richtigen Weg.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.