15.11.2017, 00:00 Uhr

Positiver Ausblick in Werndorf

Neuer Anblick bei der Einfahrt ins Cargo Center Graz. Bei der neuen Halle allein wird es nicht bleiben, weitere Investitionen sollen folgen.

Erweiterungen zeigen positive Entwicklung im Cargo Center Graz. Weitere Investitionen sind bereits geplant.

Es ist eine Erfolgsbilanz, die sich seit der Eröffnung des Cargo Center Graz (CCG) im Jahr 2003 bis heute durchzieht und anscheinend kein Ende kennt. Aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung auch im Umfeld des Güterterminals in Werndorf wird am Standort weiter investiert. Die kontinuierliche Weiterentwicklung lässt sich auch an der Flächenerweiterung von 50 Hektar im Jahr der Inbetriebnahme auf rund 100 Hektar bis zum heurigen Jahr ablesen.

Deutliches Wachstum

Deutlich erkennbar ist auch die Hallenerweiterung. In diesem Bereich ist man von 70.000 Quadratmetern im Jahr 2003 auf 320.000 Quadratmeter bis heute gewachsen. Erkennen kann man das auch am neuen Einfahrtsbereich, wo eine digitale Anzeigentafel den Frächtern und Kunden des Terminals den Weg weisen soll. "Dieser Teil ist abgeschlossen", erklärt CCG-Geschäftsführer Christian Steindl. Seit 2003 wurden rund 290 Millionen Euro in den Standort investiert. Und die Planungen für die Zukunft laufen bereits auf Hochtouren. "Der zweite Terminal wird Ende 2019 den ersten Teilbetrieb aufnehmen", sagt Steindl. Bis zur Eröffnung der Koralmbahn im Jahr 2025 will man damit im Vollbetrieb arbeiten.

Heuer werden rund 200.000 TEU (20-Fuß-Container) am Terminal Graz Süd abgefertigt, ein Plus von elf Prozent zum Vorjahr. Mit dem zweiten Umschlagsterminal ab 2019 bedeutet das eine Kapazitätsausweitung auf 250.000 TEU pro Jahr. Bedient werden über das Cargo Center Graz nicht nur die Steiermark und europäische Handelskonzerne, sondern auch Oberösterreich sowie das westliche Niederösterreich. Die Kooperation mit der Reederei MSC sowie die regelmäßige Anbindung zum Hafen Triest waren wichtige Meilensteine für das Unternehmen in diesem Jahr.

Die Gateway-Funktion für die Adriahäfen Triest und Koper soll in den nächsten Jahren weiter forciert werden. "Häfen und Reedereien suchen Entlastung im Hinterland", weiß Steindl. Auch deshalb wird die nutzbare Fläche im Cargo Center in den nächsten Jahren um 95.000 Quadratmeter wachsen. Erste Veränderungen hin zur Cargo City Graz kann man entlang der Pyhrnautobahn ja bereits erkennen.
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