Öffnungszeiten
Geidorf-Grätzel sieht Wien als Vorbild für Stadtbäder
- Üblicherweise schließen die Grazer Freibäder ihren Betrieb mit dem letzten Ferientag. Ausnahmen gab es immer wieder – diese werden aber Jahr um Jahr wieder diskutiert.
- Foto: Kernasenko
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Wie lange sollen die Grazer Freibäder im Herbst öffnen? Die Diskussionen reißen Jahr um Jahr nicht ab. In der Grätzelinitiative Margaretenbad holt man sich Vorbilder aus Wien, wo die "Bäderstrategie 2030" unter anderem genaue Bedarfserhebungen durchführt.
GRAZ/GEIDORF. Die Diskussion ist so altbekannt, wie sie jedes Jahr aufs Neue intensiv geführt wird: der Zeitpunkt der Schließung der Grazer Bäder im Herbst. Insbesondere aus dem Grätzel um das Margaretenbad wird seit Jahren auf längere Öffnungszeiten im mittlerweile immer wärmer werdenden September gepocht. Auch heuer sollen die Grazer Freibäder nämlich mit dem letzten Ferientag am 7. September schließen. Anschließend steht aktuell nur die Auster als Hallenbad für die Grazerinnen und Grazer zur Verfügung – das Bad zur Sonne wird ja derzeit (voraussichtlich bis Ende September) noch saniert.
Vorbild Wien
In der Grätzelinitiative Margaretenbad unter Claudia Beiser blickt man nun auf die Bundeshauptstadt Wien, wo es mit der Wiener "Bäderstrategie 2030" eine langjährige Initiative zur Modernisierung der städtischen Bäder gibt. Neben einer Investition von rund 100 Millionen Euro in die Erweiterung wird auch analysiert, wie die einzelnen Standorte verbessert werden können. Dazu zählt eine regelmäßige Analyse der Nutzerinnen und Nutzer und entsprechende Anpassungen, etwa in Bezug auf Uhrzeit und Wochentage, die Dreifachnutzung zwischen Schulen, Vereinen und Einzelbesucherinnen sowie -besuchern und mehr.
- Holt sich Vorbilder aus Wien: Claudia Beiser, Obfrau der Grätzelinitiative Margaretenbad. Sie sieht in der "Bäderstrategie 2030" viele Schritte für eine nachhaltige Entwicklung.
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- hochgeladen von Andreas Strick
Da erst unlängst die Ausschreibung für die neue Geschäftsführung der Holding Freizeit zu Ende gegangen ist, hofft man seitens der Grätzelinitiative nun auf eine neue Leitung, "die sich als Lobbyistin oder Lobbyist der Grazer Bäder versteht und die Anliegen der Badegäste ernst nimmt."
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