Ausbau Stadion Liebenau
Stadiongipfel geht in die Verlängerung, Übernahme als Knackpunkt
- Nach dem Stadiongipfel ist vor dem Stadiongipfel. In einer Woche wollen sich Vertreterinnen und Vertreter von Stadt und Vereinen erneut treffen.
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Am Donnerstag fand in Graz der nächste Stadiongipfel zwischen Stadt Graz, GAK und SK Sturm statt - ohne Durchbruch, aber mit Fortschritten. Vor allem die von den Vereinen gewünschte Übernahme des Stadions erwies sich als Knackpunkt. In einer Woche ist der nächste Gipfel anberaumt, dazu soll es ein Treffen beim Landeshauptmann geben.
GRAZ. Der nächste Stadiongipfel um den Ausbau der Arena in Liebenau ist über die Bühne gebracht. Nachdem die beiden Vereine SK Sturm und GAK in den letzten Wochen ein gemeinsames Konzept erarbeitet und dieses am Mittwoch der Öffentlichkeit präsentiert hatten, MeinBezirk berichtete, trafen am Donnerstag Vertreterinnen und Vertreter von Stadt und Vereinen für rund zweieinhalb Stunden zusammen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
- Die Rathauskoalition peilt einen Gemeinderatsbeschluss im Februar zur detaillierten Ausarbeitung eines Konzepts für ein 20.000er-Stadion an.
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Offene Fragen zu Eigentumsverhältnissen
Der große Durchbruch wurde dabei nicht erzielt. "Das vorgelegte Konzept enthält neue Facetten, aus denen sich rechtliche Fragestellungen ergeben, die nun sorgfältig zu prüfen sind", äußerte man sich seitens der Stadt Graz im Anschluss. Denn der Plan der Vereine hat noch einige Hürden vor sich. Angefangen bei der Finanzierung, wo man von Stadt und Land gerne jeweils 7,5 Millionen Euro mehr hätte, als bisher in Aussicht gestellt, bis zur gewünschten Änderung der Eigentumsverhältnisse. Vor allem hier könnte es spannend werden. Die Vereine möchten das Stadion als Eigentümer übernehmen und sich dafür mit 20 Millionen Euro am Umbau beteiligen. Ob eine solche Übergabe überhaupt rechtlich möglich ist, möchte man seitens der Stadt nun abklären. Auch ob das im Sinn der Stadt ist, wird wohl noch Thema werden.
- Schulterschluss: Sturm-Präsident Christian Jauk und GAK-Obmann Rene Ziesler (r.) einigten sich auf ein gemeinsames Stadion-Projekt.
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Nächster Beschluss im Februar angepeilt
In einer Woche wurde ein weiterer Gesprächstermin in gleicher Runde vereinbart, der nächste Stadiongipfel also. Außerdem wollen Stadt und Vereine um einen gemeinsamen Termin bei Landeshauptmann Mario Kunasek ersuchen. Im Gemeinderat möchte die Rathauskoalition jedenfalls im Februar eine detaillierte Ausarbeitung für eine 20.000er-Lösung abgeleitet von der Machbarkeitsstudie auf den Weg bringen, die zuvor aufgeworfenen Fragen sollten bis dahin aber beantwortet sein.
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