Tausende Fans in der Stadt
Grazer Altstadtkriterium auf dem Weg zurück zu alter Strahlkraft
- Im Zielspringt setzte sich Tabea Huys (Tirol Women Cycling) knapp gegen Lokalmatadorin Nadja Heigl (Team Cookina Graz) druch.
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Das 27. Grazer Altstadtkriterium war ein wahrer Publikumsmagnet. Tausende Fans versammelten sich in der Grazer Innenstadt, um zwei spannende Rennen zu verfolgen. Bei den Frauen gab es eine österreichische Siegerin zu bejubeln, bei den Männern triumphierte der Vorjahressieger.
GRAZ. Am Dienstag ging das Grazer Altstadtkriterium bei perfekten Bedingungen in seine 27. Austragung. Bei Sonnenschein und knapp 30 Grad war alles für zwei packende Radrennen angerichtet.
- Das Rennen der Frauen startete sehr rasant. Immer wieder sorgten Tempoverschärfungen für ein wahres Ausscheidungsfahren.
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Nach dem verregneten Wochenendtermin im Vorjahr fand die heurige Austragung wieder am gewohnten Termin direkt nach der Tour de France statt, an dem einst auch Lance Armstrong durch Graz fuhr. Auch wenn das Kriterium diesen Level noch nicht wieder erreicht hat, zeigte sich vor allem neben der Strecke deutlich, dass der Radsport auf dem Weg zurück nach oben ist.
Entscheidung im Zielsprint
Beim Frauenrennen mit Start um 16.30 Uhr entwickelte sich ein umkämpftes Kriterium. Von Anfang war das Tempo sehr hoch und recht schnell bildete sich eine Spitzengruppe, die aber immer wieder eingeholt wurde. Die Protagonistinnen dieser Spitzengruppe waren es am Ende auch, die sich den Sieg untereinander ausmachten. Die Entscheidung fiel erst auf der Zielgeraden im Sprint. Tabea Huys (Tirol Women Cycling) hatte am Ende gegen Lokalmatadorin Nadja Heigl (Team Cookina Graz) das bessere Ende für sich. "Ich bin noch nicht viele Kriterien gefahren und bin das Rennen deutlich zu schnell angegangen. Dank meines Teams hatte ich am Ende noch genug Kraft, um den Sieg über die Ziellinie zu bringen", so Huys.
- In Graz nicht zu schlagen: Loïc Bettendorff (Hrinkow Advarics)
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Vorjahressieger nicht zu schlagen
Direkt im Anschluss machten sich die Männer auf die 50 Runden des 980 Meter langen Rundkurses. Von Beginn an wurde ein hohes Tempo angeschlagen, ehe sich in der Schlussphase die Favoriten um den Tagessieg herauskristallisierten. Wie bereits im Vorjahr war Loïc Bettendorff (Hrinkow Advarics) nicht zu schlagen. Der Luxemburger setzte sich im Finale durch und gewann das Altstadtkriterium zum zweiten Mal in Folge.
- Wieder einmal wurde das Graz Altstadtkriterium in der Bürgergasse (gesäumt von tausenden Fans) entschieden.
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Sollte Bettendorff auch im kommenden Jahr an den Start gehen und erneut gewinnen, wäre er der erste Fahrer überhaupt, der in Graz dreimal in Folge gewinnen könnte. "Für mich ist das das schönste Kriterium, das ich je gefahren bin", sagte Bettendorff nach seinem zweiten Erfolg in Graz. "Es war deutlich härter als im Vorjahr."
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