05.10.2017, 12:30 Uhr

Ökostadt Graz stoppt Sozialmissbrauch

18.459 Euro sparen sich nun die SteuerzahlerInnen pro Jahr in der Ökostadt Graz dadurch, dass durch den persönlichen Einsatz von Rainer Maichin die Restmüllgebühren bei einer sozialen Wohnanlage nicht mehr künstlich hoch gehalten werden.
Einen großen Erfolg konnte das Einsparkraftwerk nun verbuchen.
Nachdem der letzte Stadtrat für Soziales, Ehmann, mein Schreiben noch ignoriert hatte, so setzte sich nun beim Schreiben an den aktuellen Stadtrat für Soziales, Hohensinner, die Vernunft durch.

18.459 Euro durch Privatperson eingespart

Bei einem Sozialbau der Ökostadt Graz wurde durch eine stark erhöhte Anzahl bei den  Restmüllentleerungen, die auf ein miserables Müllmanagement der Ökostadt Graz basieren, die Holding Graz durch "künstlich" hohe Restmüllgebühren subventioniert.


Sozialamt "sponsert" Holding Graz

Die Restmüllgebühr wird hier direkt vom Sozialamt an die Holding Graz überwiesen. In weiterer Folge gelangt das Geld dann wieder an die  "EigentümerIn" der Holding Graz, die Ökostadt Graz, zurück.

Das Ganze nennt sich dann vermutlich "moderne Sozialpolitik" - in einer Stadt, die sich Ökostadt Graz nennt :-(

Dies ist aber wahrscheinlich nur die Spitze eines Eisberges, denn für eine außenstehende Person ist es sehr schwierig solche Sachen zu entdecken, kritisch zu hinterfragen und deren Unterlassung zu fordern.
Künstlich erhöhte Ent- und Versorgungskosten bei öffentlichen und subventionierten Betrieben sind ein gern gesehenes Zubrot bei öffentlichen Ent- und Versorgungsbetrieben.

Lachnummer Abfuhrordnung

Die Abfuhrordnung der Ökostadt Graz wurde hier einfach von deren Verfasserin, der Ökostadt Graz, "außer Kraft" gesetzt.

Von 55.377 auf 36.918 Euro

Die aktuellen jährlichen Restmüllgebühren betragen nun "nur" mehr 36.918 Euro, statt wie früher 55.377 Euro (Zahlen ohne Ust.).

Miserables Müllmanagement im öffentlichen Interesse

Bei einem der Grazer Abfuhrordnung entsprechendem ökologischen Verständnis ließe sich dieser Wert aber noch einmal mehr als halbieren. Dies würde aber dann wahrscheinlich nicht im (öffentlichen) Interesse der öffentlichen Entsorger liegen.

Aktueller Zustand

Die Reduzierung der jährlichen Restmüllgebühr um 18.459 Euro ist zu begrüßen, allerdings deuten eine aktuell fehlgeleitete Restmüllabholung und keine Maßnahmen für eine vernünftige Mülltrennung, siehe § 1 Abs. 1 der Grazer Abfuhrordnung auf große Mängel der Ökostadt Graz in diesem Bereich hin.

Redaktionelle Hinweise:
Der Verfasser dieses Beitrages, Rainer Maichin,
ist Diplom-Energieeffizienztechniker,
und aktuell der EINZIGE in der Ökostadt Graz,
der den Mut hat, solche Missstände aufzuzeigen und auf deren Unterlassung  zu bestehen.
In den nächsten Wochen wird es dann noch einige solcher "interessanten" Beiträge geben.

Links:

VHS-Kurs
Am 11.11.2017 feiert der VHS-Kurs "Runter mit den Betriebskosten" seine Weltpremiere. Ein Teil ist auch der richtigen Mülltrennung und der damit einhergehenden Senkung der Restmüllgebühren vorbehalten.

Videobeitrag

Anlässlich der Grazer Gemeinderatswahl 2017 wurde auch ein Videobeitrag über diese "Sache" erstellt.

Abfuhrordnung der Ökostadt Graz
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