28.07.2016, 08:39 Uhr

Philipp Huspek und Sturm haben Lust auf mehr

Starker Auftritt: Philipp Huspek spielte sich gegen Ulmer & Co. in den Fokus. (Foto: GEPA)

Neuzugang Philipp Huspek über den Auftakt nach Maß und sein "Heimspiel" in Ried.

Es war wohl die Szene des Spiels und symptomatisch für den schwarz-weißen Freudentag: Philipp Huspek bekommt auf Höhe der Mittellinie den Ball, spielt seinem an diesem Tag leicht überfordert wirkenden Gegenspieler Andreas Ulmer ein Gurkerl, stürmt nach vor und spielt Deni Alar ideal in den Lauf, der ganz trocken zum 3:0 für Sturm einschiebt.
"Ja, bei dem Tor hat wirklich alles gepasst", lächelt Huspek, als er die Szene gedanklich noch einmal Revue passieren lässt. Überhaupt gab’s bei Sturms 3:1-Auftakterfolg über Meister Salzburg wenig zu sempern. "Mit dem Saisonstart können wir mehr als zufrieden sein, wir haben ja nicht gegen irgendwen gespielt", verweist der Abwehrspieler auf den millionenschweren Bullenkader. "Dass es so gut klappt, haben wir ehrlich gesagt selbst nicht erwartet – aber irgendwie haben wir uns vom Anpfiff weg gegenseitig aufgestachelt, waren sofort aggressiv und mit dem fantastischen Publikum im Rücken war der Sieg dann nie mehr in Gefahr."

Heimatgefühle in Graz

Der Sieg über Salzburg ist aber nun auch schon wieder abgehakt – seit gestern gilt die volle Konzentration dem Auswärtsdoppel am Samstag gegen Ried und die Woche darauf in Mattersburg. "Das werden ganz andere Spiele. In Ried werden wir sicher nicht so viele Räume wie gegen Salzburg bekommen und dort ist außerdem immer ungut zu spielen", weiß der im Rieder Nachwuchs groß gewordene Mittelfeldspieler, was Sturm im Innviertel erwartet.
In Ried werden natürlich auch Familie und Freunde des gebürtigen Oberösterreichers im Stadion sitzen – heimisch fühlt er sich mittlerweile auch in Graz. "Ich bekomme zwar erst diese Woche meine Wohnung, die ist aber in der gleichen Siedlung, in der auch Lukas Spendlhofer und Simon Piesinger wohnen. Und der Piesi ist ja einer meiner besten Freunde. Mit Marvin Potzmann war ich in Grödig in einer WG – die Eingewöhnung in Graz ist mir also nicht schwer gefallen. Überhaupt hab ich nicht lange überlegen müssen, als das Angebot von Sturm am Tisch gelegen ist – ein absoluter Traditionsverein, der zu den Top Vier in Österreich gehört."
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