Bauland ist in Hartberg-Fürstenfeld noch leistbar

Zentrales Wohnen wird immer beliebter. Vorab gilt jedoch: Infos einholen. Je nach Lage können Baulandpreise nämlich stark variieren.
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  • Zentrales Wohnen wird immer beliebter. Vorab gilt jedoch: Infos einholen. Je nach Lage können Baulandpreise nämlich stark variieren.
  • hochgeladen von Veronika Teubl-Lafer

Wer sich Wohnraum schaffen möchte und dabei auf Eigentum setzt, tut gut daran, die Immobilienpreise vorab zu vergleichen. Je nach Region beziehungsweise sogar nach Gemeinden ergeben sich teils eklatante Unterschiede.
So kostete der Quadratmeter in der Grazer Innenstadt im Vorjahr durchschnittlich 397,30 Euro, in Kitzeck im Sausal bekam man um dieses Geld schon über 14, in Birkfeld sogar schon 26 Quadratmeter. Erhoben werden diese Daten in regelmäßigen Abständen vom Grazer Unternehmen ZT Datenforum. "Bei uns sind monatlich 13 Mitarbeiter damit beschäftigt, 10.000 Kaufverträge zu lesen und auszuwerten", erklärt Dieter Leitner, der Chef dieser Ziviltechniker-Genossenschaft ist. "Alle Daten werden also noch von Menschenhand erfasst", schmunzelt Leitner. Und das mit Erfolg, ist das Unternehmen doch Anlaufstelle und Datenquelle unter anderen für die Wirtschaftskammer Österreich und Statistik Austria, die daraus den Immobilienpreisindex ableitet.

Große Preisspanne

Die höchsten Baulandpreise finden sich wie zu erwarten in Graz, auch das Grazer Umland ist aufgrund der guten Infrastruktur eine beliebte Wohngegend, so hatte die Gemeinde Seiersberg-Pirka 2016 beispielsweise den höchsten durchschnittlichen Baulandpreis mit 139,53 Euro. Mit einem Durchschnittswert von 52,35 Euro in der Stadtgemeinde Hartberg und 35,39 Euro in Fürstenfeld findet sich unser Bezirk im unteren Mittelfeld.
Am teuersten wohnt man in Hartberg, wobei auch hier der Preis pro Quadratmeter zwischen 25 und 107 Euro schwankt. In Fürstenfeld zahlt man je nach Lage zwischen 15 und 63 Euro.

Günstige Pflaster im Bezirk

Am günstigsten wohnt man in unserem Bezirk übrigens in Ottendorf (durchschnittlich 13,77 Euro) gefolgt von Burgau, Buch St. Magdalena, Lafnitz und Grafendorf bei Hartberg.
Schlusslicht bei den Baulandpreisen bildete steiermarkweit im Vorjahr die Gegend um Bad Radkersburg, so wohnte man in St. Peter am Ottersbach um durchschnittlich 13,71 Euro pro Quadratmeter.
"Unser Bezirk ist noch relativ günstig", betont Franz Jost von Connexa Immobilien. Seine Prognose für die Zukunft: "Preise im stadtnahen Raum werden in Zukunft wahrscheinlich ansteigen, da das Bauland begrenzt ist." Vor allem eine gute Infrastruktur gewinne immer mehr an Bedeutung. Die Leuten möchten zentral zu Schulen, Kindergarten und Einkaufsmöglichkeiten wohnen."

Preise pro Quadratmeter

Ottendorf (11-19,5 Euro); Ilz (12,5-66 Euro); Pinggau (12,94-90 Euro); Burgau (13-25 Euro); Buch St. Magdalena (13-25 Euro); Lafnitz (13,30-25 Euro); Fürstenfeld (15-63 Euro); Bad Waltersdorf (15-70 Euro); Grafendorf (17-24 Euro); Kaindorf (18-35 Euro); Hartberg Umgebung (22-90 Euro); Hartberg (25-107 Euro).

Zentrales Wohnen wird immer beliebter. Vorab gilt jedoch: Infos einholen. Je nach Lage können Baulandpreise nämlich stark variieren.
Franz Jost:"Preise im stadtnahen Raum werden in Zukunft wegen des begrenzten Baulandes ansteigen."

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