Einer gab niemals auf
Nur Stefan Wilfinger blieb am Ende übrig - Qual des Ultramarathons
- V. l.: Sarah Friesenbichler, Stephan Kohlhauser, Markus Schieder, Sieger Stefan Wilfinger, Philipp Friesenbichler und Norbert Lüftenegger
- Foto: Joachim Otter
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Austria Backyard Ultra: Dritte Auflage in Wagendorf, Stefan Wilfinger siegt nach 36 Runden und 241,40 Kilometern vor rund 200 Läuferinnen und Läufern aus dem In- und Ausland.
WAGENDORF. Nach 36 gelaufenen Runden stand fest, wer sich beim dritten Austria Backyard Ultra in Wagendorf durchsetzen konnte: Stefan Wilfinger lief als Letzter noch auf der Strecke und sicherte sich damit den Sieg. Insgesamt legte er 241,40 Kilometer zurück. Rund 200 Läuferinnen und Läufer aus dem In- und Ausland waren zuvor an den Start gegangen.
So funktioniert der Backyard Ultra
Wer den Bewerb noch nicht kennt: Beim Backyard Ultra Format starten alle Teilnehmenden stündlich neu auf eine Runde von 6,706 Kilometern. Wer die Runde nicht rechtzeitig beendet oder nicht pünktlich wieder am Start steht, scheidet aus. Das Rennen endet erst, wenn nur noch eine einzige Person übrig bleibt, weshalb sich auch keine fixe Enddistanz vorhersagen lässt.
- Läufer beim dritten Austria Backyard Ultra in Wagendorf
- Foto: Joachim Otter
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Internationales Starterfeld
Zum dritten Mal organisierten Sarah und Philipp Friesenbichler gemeinsam mit Markus Schieder den Lauf in Wagendorf, der sich in dieser Zeit zu einem fixen Termin in der heimischen Ultralauf-Szene entwickelt hat. Unter den Teilnehmenden fanden sich diesmal auch Läuferinnen und Läufer aus der Slowakei, aus Slowenien und aus Israel, was zeigt, dass die Veranstaltung mittlerweile weit über die Oststeiermark hinaus bekannt ist. Der Bewerb versteht sich dabei ausdrücklich nicht nur als Treffpunkt für erfahrene Läuferinnen und Läufer, auch wer zum ersten _Mal einen längeren Lauf wagt, findet hier sein eigenes Ziel.
Sieg nach 36 Runden
Am Ende war es Stefan Wilfinger, der die Nerven bis zuletzt behielt und nach 36 Runden als einziger übrig blieb. Stephan Kohlhauser hielt lange mit und musste seinen Lauf erst nach 35 Runden beenden.
- Die Runden wurden mit der Zeit immer anstrengender
- Foto: Joachim Otter
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Neue Nachtstrecke
Neu war heuer die Aufteilung in einen Tag und eine Nachtstrecke. Beide führten über Trails, Waldwege und teils auch über öffentliche Straßen, unterschieden sich aber im Höhenprofil: Während die Tagesstrecke 130 Höhenmeter zu bewältigen hatte, kamen die Läuferinnen und Läufer auf der eigens für die Dunkelheit angelegten, etwas flacheren Nachtstrecke mit 100 Höhenmetern aus. Diese Neuerung dürfte einiges zur körperlichen Erholung der Athletinnen und Athleten während der langen Nacht beigetragen haben.
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