72 Blutspender in Gars am Kamp
Gemeinsam Leben retten bei der Firma Kiennast
- Vom Roten Kreuz griff zudem Roman Bauer selbst zur Nadel und spendete Blut.
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72 Menschen spendeten in Gars am Kamp ihr Blut – und damit ein Stück Hoffnung. Bei Kiennast wurde gemeinsam für den Ernstfall vorgesorgt.
GARS AM KAMP. Volle Reihen bei der Blutspendeaktion in Gars am Kamp. Auf dem Areal der "Kiennast Holding GmbH" folgten zahlreiche Mitarbeiter und Gemeindebürger dem Aufruf des Roten Kreuzes, mit ihrer Blutspende Leben zu retten. Insgesamt kamen 72 Blutspender zur Aktion, sieben Personen mussten aus gesundheitlichen oder anderen Gründen abgewiesen werden. Besonders bemerkenswert waren eine 25. und eine 70. Blutspende. Die Namen der beiden Personen dürfen aus Datenschutzgründen nicht genannt werden.
- Organisiert wurde die Blutspendeaktion federführend von Karl Purker, Ortsstellenleiter des Roten Kreuzes Gars am Kamp.
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Organisiert wurde die Blutspendeaktion federführend von Karl Purker, Ortsstellenleiter des Roten Kreuzes Gars am Kamp. Purker ist bereits seit 1977 für das Rote Kreuz tätig und unterstützt das Team in Gars am Kamp seit Jahrzehnten. Auch persönlich geht er mit gutem Beispiel voran: Karl Purker hat bereits unglaubliche 121 Blutspenden geleistet. Beim Termin auf dem Kiennast-Areal überzeugte sich auch Vizebürgermeisterin Pauline Uitz vom Einsatz der Helfer. Geschäftsführer Julius Kiennast war ebenfalls vor Ort. Vom Roten Kreuz griff zudem Roman Bauer selbst zur Nadel und spendete Blut.
- Gerade im Herbst ist jede Blutspende besonders wichtig.
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Gerade im Herbst ist jede Blutspende besonders wichtig. Mit der Erkältungswelle fallen regelmäßig Spender kurzfristig aus, gleichzeitig werden in Österreich täglich rund 1.000 Blutkonserven benötigt. Alle 90 Sekunden wird eine Blutkonserve gebraucht. Blut kann nicht künstlich hergestellt werden und ist nur 42 Tage haltbar. Spenden können gesunde Personen zwischen dem 18. und 70. Geburtstag, sofern sie die gesundheitlichen und gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen. Ein amtlicher Lichtbildausweis ist erforderlich, zwischen zwei Vollblutspenden müssen mindestens acht Wochen liegen.
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