Saisonstart im Bezirk Horn
Museen öffnen ihre Türen und bieten "Sonderausstellungen"
- Ein besonderes Highlight im Museum Horn ist die neue Mikroausstellung „Münzfund Glaser“.
- Foto: Markus Kahrer
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Mit Beginn des neuen Monats öffnen die Museen im Bezirk Horn ihre Türen. Von Märchen bis Münzschätzen gibt es Neues für Groß und Klein zu entdecken.
BEZIRK HORN. Mit dem Start des neuen Kalendermonats öffnen die Museen im Bezirk Horn wieder ihre Türen für Besucher. Den Auftakt machte das Krahuletz-Museum in Eggenburg, das nicht nur als regionales Naturkundemuseum von Bedeutung ist, sondern auch durch seine vielfältigen Sammlungen in Geologie, Paläontologie und Archäologie ein breites Spektrum an Natur- und Kulturgeschichte bietet. Das Museum in Eggenburg präsentierte gleich zu Beginn die diesjährige Sonderausstellung „Märchen, Mythen und Legenden“. Kuratiert von Bernd Ernsting und in Zusammenarbeit mit der Letter Stiftung Köln, verbindet die Ausstellung historische und mythologische Erzählungen mit anschaulichen Exponaten und macht die kulturelle Vielfalt der Region erlebbar.
- Den Auftakt machte das Krahuletz-Museum in Eggenburg wo auch Elisabeth Frank die Gäste begrüßt.
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Auch das Museum Horn startete mit dem neuen Monat in die Saison und konnte bereits vor dem offiziellen Saisonstart bemerkenswerte Besucherzahlen verzeichnen. Museumsleiter Anton Mück berichtete, dass bis April bereits rund 300 Gäste das Museum besucht hatten, was die Attraktivität des Hauses unterstreicht. Zum Auftakt kamen neben zahlreichen Interessierten auch Ehrengäste aus Wissenschaft, Politik und Kultur, darunter Hubert Emmerig von der Universität Wien, Stadträtin Barbara Stark, Wolfgang Andraschek, Josef Pfleger und der Leiter des Stadtarchivs Horn, Erich Rabl. Die Anwesenheit dieser Gäste zeigte die Bedeutung des Museums für die regionale Identität und die Bewahrung historischer Bestände.
- Zum Auftakt kamen neben zahlreichen Interessierten auch Ehrengäste ins Museum Horn.
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Ein besonderes Highlight im Museum Horn ist die neue Mikroausstellung „Münzfund Glaser“, die rund 480 historische Münzen präsentiert. Ein Teil dieser Sammlung wird nun erstmals öffentlich gezeigt, ergänzt durch den Frauenhofener Münzschatz, von dem rund 100 Stück als einer der bedeutendsten Funde Österreichs gelten. Die Präsentation der Münzen vermittelt nicht nur einen Einblick in frühere Handelswege und wirtschaftliche Strukturen, sondern auch in die handwerklichen Fertigkeiten und den kulturellen Kontext vergangener Jahrhunderte. Solche Exponate bieten Historikern, Sammlern und interessierten Laien gleichermaßen Anknüpfungspunkte, um die regionale Geschichte besser zu verstehen.
- Elisabeth Frank zeigt die "Schätze" im Krahuletzmuseum in Eggenburg.
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Neben den Münzen zeigt das Museum Horn auch neue Themenbereiche, die die Geschichte der Stadt aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. So wird etwa der Horner Fluss in den Mittelpunkt gerückt und seine Bedeutung für die Stadtentwicklung über Jahrhunderte hinweg dargestellt. Fotografische Rückblicke veranschaulichen die bauliche und soziale Entwicklung von Horn und geben Besuchern die Möglichkeit, historische Ereignisse und städtische Veränderungen nachzuvollziehen. Zusammen mit den Sonderausstellungen in Eggenburg ergibt sich so ein facettenreiches Bild der Region, das Natur, Kultur und Geschichte auf ansprechende Weise verbindet und den Museen im Bezirk Horn eine besondere Rolle als Wissens- und Begegnungsorte verleiht.
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