Pernegg investiert 160.000 Euro
Bürgermeister steht auf der Baustelle statt im Büro
- Bürgermeister Andreas Nendwich mit Bauhof-Mitarbeiter Arnold Hauer auf der "Fun Court-Baustelle".
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Wo bald Tore fallen und Kinder lachen, wird derzeit noch kräftig angepackt: Pernegg investiert 160.000 Euro in Sport, Spiel und die Zukunft der nächsten Generation.
PERNEGG. Wo heute noch Beton trocknet und Bagger das Sagen haben, sollen schon bald Jubel, Tore und lachende Kinder den Ton angeben. Mit einem Gesamtinvestment von rund 160.000 Euro setzt die Marktgemeinde Pernegg ein starkes Zeichen für die Zukunft. Beim Lokalaugenschein von MeinBezirk ließ es sich Bürgermeister Andreas Nendwich nicht nehmen, gemeinsam mit Bauhof-Mitarbeiter Arnold Hauer selbst Hand anzulegen. „Seit ich im Bürgermeister-Amt bin, gab es keine Ferien, in denen ich nicht auf einer Baustelle der Marktgemeinde gestanden bin. Wir legen großen Wert darauf, dass wir so viel wie möglich selbst machen und somit Geld sparen“, betont Nendwich. Ein Bürgermeister im Baustellenmodus – ganz nach dem Motto: Ärmel hochkrempeln statt nur Pläne wälzen.
- Beim Lokalaugenschein von MeinBezirk vor Ort arbeitete Bürgermeister Andreas Nendwich selbst auf der Baustelle.
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Herzstück des Projekts ist der neue „Fun Court“, der künftig als „Bandenzauber“ für Bewegung sorgen soll. Auf dem 13 mal 24 Meter großen Spielfeld können Fußball, Basketball, Volleyball und Pickleball gespielt werden – eine Trendsportart aus den USA, die Tennis, Badminton und Tischtennis verbindet. Errichtet wird die Anlage von HL Sportbau aus Gunskirchen, weitere Arbeiten übernimmt Swietelsky. Die Banden fertigt REMO aus Horn, wobei regionale Unternehmen bewusst eingebunden werden. Finanziert wird das Projekt mit einer LEADER-Förderung von 60.000 Euro, einer Förderung aus dem Schul- und Kindergartenfonds sowie durch regionale Sponsoren, die mit Bandenwerbung einen wichtigen Beitrag leisten. Einige Werbeflächen sind bereits vergeben.
- Direkt beim ZiP – dem Zentrum in Pernegg – entsteht zusätzlich ein moderner Spielturm.
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Doch damit nicht genug: Direkt beim ZiP – dem Zentrum in Pernegg – entsteht zusätzlich ein moderner Spielturm im Wert von rund 60.000 Euro. Er soll vor allem von den Kindern der Nachmittagsbetreuung genutzt werden und wird mit Förderungen der Bildungsdirektion sowie des Bundes finanziert. „Dieses Projekt wäre ohne Förderungen nicht möglich“, unterstreicht Vizebürgermeisterin Cornelia Weiß. Geplant ist, den Spielturm und den neuen Bandenzauber gemeinsam im September zu eröffnen – ein sportlicher Zeitplan, denn beim Lokalaugenschein wurde gerade erst der Beton für die Außenwände angeliefert.
- Bürgermeister Andreas Nendwich mit Bauhof-Mitarbeiter Arnold Hauer auf der "Fun Court-Baustelle".
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Die Zukunft endet in Pernegg aber nicht am Spielfeldrand. Gegenüber dem ZiP sollen in den kommenden Monaten auch neue Bauplätze aufgeschlossen werden. Damit investiert die Gemeinde nicht nur in moderne Freizeitangebote, sondern auch in langfristige Entwicklung und Lebensqualität. Und wenn im September der erste Ball über den neuen Bandenzauber rollt, wird aus einer Baustelle ein neuer Treffpunkt für die ganze Gemeinde.
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