Der Christtag und seine Bedeutung

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Am Christtag gedenken Abermillionen Menschen an die Geburt Jesu Christi. Wer war dieser Sohn Gottes, der die Welt so sehr beeinflusst? Die Propheten schreiben folgendes über ihn und seinen Vater:

Am Anfang War das Wort und das Wort war Gott

„Die Schriften liegen vor dir, ja, und alles deutet darauf hin, dass es einen Gott gibt; ja, sogar die Erde und alles, was auf ihrem Antlitz ist, ja, und ihre Bewegung, ja, und auch alle Planeten, die sich in ihrer regelmäßigen Ordnung bewegen, bezeugen, dass es einen Allerhöchsten Schöpfer gibt.“ (Alma 30:44)
 
„Und es begab sich: Der Herr sprach zu Mose, nämlich: Siehe, ich gebe dir Offenbarung in Bezug auf diesen Himmel und diese Erde; schreibe die Worte nieder, die ich spreche. Ich bin der Anfang und das Ende, der Allmächtige Gott; durch meinen Einziggezeugten (Jesus Christus) habe ich dies alles erschaffen; ja, am Anfang erschuf ich den Himmel und die Erde, auf der du stehst.“ (Mose 2:1)

„Durch dies alles wissen wir, dass es einen Gott im Himmel gibt, der unbegrenzt und ewig ist, vom Immerwährenden zum Immerwährenden derselbe unveränderliche Gott, der Gestalter des Himmels und der Erde und all dessen, was darinnen ist, und dass er den Menschen erschaffen hat, männlich und weiblich, als sein eigenes Abbild, und ihm selbst ähnlich hat er sie erschaffen, und gab ihnen Gebote, dass sie ihn, den einzigen lebendigen und wahren Gott, lieben und ihm dienen sollen und dass er das einzige Wesen sein solle, das sie anbeten sollten. Aber durch die Übertretung dieser heiligen Gesetze wurde der Mensch sinnlich und teuflisch und wurde zum gefallenen Menschen. Darum gab der Allmächtige Gott seinen Einziggezeugten Sohn, wie es in jenen Schriften geschrieben steht, die von ihm gegeben worden sind. Er litt Versuchungen, schenkte ihnen aber keine Beachtung. Er wurde gekreuzigt, starb und auferstand am dritten Tag und fuhr in den Himmel auf, sich hinzusetzen zur rechten Hand des Vaters, um gemäß dem Willen des Vaters mit allmächtiger Macht zu herrschen, damit alle, die glauben und sich in seinem heiligen Namen taufen lassen und im Glauben bis ans Ende ausharren, errettet werden können.“ (LuB 20:17-25)

Die Loyalität Jesu Christi

Noch bevor diese Welt und das Universum geformt wurden, sagte Gott über seinen Sohn Jesus Christus:
„Aber siehe: Mein geliebter Sohn, der mein Geliebter und Erwählter von Anfang an war, sprach zu mir: Vater, dein Wille geschehe, und die Herrlichkeit sei dein immerdar.“ (Mose 4:2)

„Denn siehe, dies ist mein Werk und meine Herrlichkeit—die Unsterblichkeit und das ewige Leben des Menschen zustande zu bringen.“ (Mose 1:39)

Jesus Christus beugte sich dem Willen Gottes und wusste schon von Beginn an, dass er geopfert werden muss. Er bezeugt zu Lebzeiten vor 2.000 Jahren:
„denn ich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. Denn es ist der Wille meines Vaters, dass alle, die den Sohn sehen und an ihn glauben, das ewige Leben haben und dass ich sie auferwecke am Letzten Tag. (Joh 6:38,40)

Sein großes Opfer

„Deshalb liebt mich der Vater, weil ich mein Leben hingebe, um es wieder zu nehmen. Niemand entreißt es mir, sondern ich gebe es aus freiem Willen hin. Ich habe Macht, es hinzugeben, und ich habe Macht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.“ (Joh 10_17-18)

Im Garten Gethsemane, nach dem Letzen Abendmahl, als er bereit war, die Sünden der Menschen auf sich zu nehmen, beschwor er seine Jünger:
„und er sagte zu ihnen: Meine Seele ist zu Tode betrübt. Bleibt hier und wacht mit mir! Und er ging ein Stück weiter, warf sich zu Boden und betete: Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber. Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst.“ (Mt 26:38-39)

Die Wirkung auf uns

Später erklärte er, wie dieser Vorgang, uns von unserer Schuld zu reinigen, wirksam wird:
„darum gebiete ich dir umzukehren—kehre um, sonst schlage ich dich mit der Rute meines Mundes und mit meinem Grimm und mit meinem Zorn, und deine Leiden werden schmerzlich—wie schmerzlich, das weißt du nicht, wie außerordentlich, das weißt du nicht, ja, wie schwer zu ertragen, das weißt du nicht. Denn siehe, ich, Gott, habe das für alle gelitten, damit sie nicht leiden müssen, sofern sie umkehren; aber sofern sie nicht umkehren, müssen sie leiden so wie ich, und dieses Leiden ließ mich, selbst Gott, den Größten von allen, der Schmerzen wegen zittern und aus jeder Pore bluten und an Leib und Geist leiden—und ich wollte den bitteren Kelch nicht trinken und zurückschrecken—, doch Ehre sei dem Vater, und ich trank davon und vollendete meine Vorbereitungen für die Menschenkinder.“ (LuB 19:15-19)

Im Johannes-Evangelium bezeugt er es in verschlüsselter Weise:
„Ich bin das Brot des Lebens. Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, (ich gebe es hin) für das Leben der Welt. Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.“ (Joh 6: 49 – 51, 53)

Und sie verstanden es nicht.

Sein Beweggrund war Liebe

Er tat jedoch alles aufgrund seiner Liebe zu uns.
„Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage.“ (Joh 15:13-14)

Der Christtag erinnert uns an die Geburt des Sohnes des lebendigen Gottes

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