Die Helden der Corona Pandemie
Lasst uns Schweden von ganzem Herzen gratulieren! Die neuen Zahlen vom 3. September!

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Die Ergebnisse der letzten 30 Tage bestätigen wieder einmal mehr das Corona-Erfolgsmodell Schweden. Ohne Lockdown und ohne einschneidende Maßnahmen erfolgreich durch die Corona-Pandemie zu kommen bestätigen deren Vorreiterrolle in der Bewältigung der Corona-Pandemie.

Natürlich kann man eine Strategie nur dann als erfolgreich bewerten, wenn diese auch langfristig hält was sie verspricht.

Damals, am 3 Juli war der Stand für Schweden:

5.370 Tote

Damals, am 4. August war der Stand für Schweden:

5.743 Tote Also um 373 oder etwa 7% mehr. Oder 12 pro Tag im Schnitt - Tendenz fallend.

Heute, am 3. September ist der Stand für Schweden:

5.813 Tote

Also um 70 oder etwa 1,2% mehr.

Oder 2,3 pro Tag im Schnitt - Tendenz gleichbleibend (soweit man dies aus den geringen Zahlen überhaupt ablesen kann)

Weiterhin etwa 0,056% der Gesamtbevölkerung oder einer in 1.800.

Dies entspricht in etwa 1% der "normalen" Todesfälle in Schweden. Corona könnte damit einen "normalen" Platz unter den Todesursachen gefunden haben.

Die Todesfälle nach Altersgruppen:

  • 00-29 Jahre: 11 ... 0,2%
  • 30-59 Jahre: 223 ... 3,8%
  • 60-69 Jahre: 402 ... 6,9%
  • 70-79 Jahre: 1.255 ... 21,6%
  • 80-89 Jahre: 2.413 ... 41,5%
  • Über 90 Jahre: 1.516 ... 26%

Die Behandlung in Intensivstationen nach Altersgruppen (Gesamt 2.570):

  • 00-29 Jahre: 119 ... 4,6%
  • 30-59 Jahre: 1.060 ... 41,2%
  • 60-69 Jahre: 771 ... 30,0%
  • 70-79 Jahre: 508 ... 19,8%
  • 80-89 Jahre: 108 ... 4,2%
  • Über 90 Jahre: 4 ... 0,2%

In die letzte beiden Altersgruppen fallen 67,5% der Todesfälle, aber nur 4,4% der Behandlungen in den Intensivstationen. D.h. die Behandlung in den Intensivstationen wurde nur dort durchgeführt, wo es auch eine entsprechende Aussicht auf Erfolg gab bzw. auch eine entsprechende "Restlebenserwartung" gab.

Insgesamt gab es in etwa doppelt so viele Todesfälle als Behandlungen in den Intensivstationen. D.h. die Anzahl der verfügbaren Intensivbetten hatte zwar einen signifikanten, aber nicht den entscheidenden Einfluss auf die Todeszahlen.

Die Frage ist, wie viele Monate benötigt unsere Politik noch um den Mut Schwedens zu begreifen, und um diesen Erfolg als Vorbild aufzugreifen. Die verschüttete Milch hinter sich zu lassen und zu neuen Ufern aufzubrechen wäre ein Zeichen der Stärke, und nicht der Schwäche.

Und die weiterer Frage ist, ob wir überhaupt noch alle Tassen im Schrank haben. Mitte März Angst zu haben - durchaus verständlich. Anfang April nicht (fast) alle Maßnahmen aufzuheben - nicht verständlich. Aber Anfang September die halbe Welt in Reisewarnungen versinken zu lassen und mit Masken durch die Supermärkte zu pilgern, wo dort das Gefährlichste wohl nur die zu zuckerhaltigen und die zu fetten Speisen sind - absolut unverständlich.

… und für Corona würden bis dato nur 12 Sekunden von einer Stunde täglicher, weltweiter Nachrichtenzeit als angemessen gelten. Wichtiger ist dieses Virus nicht!

Wir müssen endlich beginnen die Größenordnung, oder besser gesagt die "Klein-"ordnung des Virus, der Corona-Pandemie ernsthaft und mit einer willentlichen, geistigen Anstrengung zu behirnen!

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============= DER ORIGINALE ARTIKEL vom 3. JULI ===============

           Lasst uns Schweden von ganzem Herzen gratulieren!

=== Auch ein herzliches Dankeschön an die bis dato 188.000 Leser! ===

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Trotz internationaler Kritik hat sich Schweden durchgesetzt. Eine Vorreiterrolle par excellence. Die Gratulation gilt der mit Verstand arbeitenden schwedischen Regierung, und dem mutigen Chef-Virologen Anders Tegnell!

Schweden hat es geschafft erfolgreich und ohne Lockdown durch die Corona-Pandemie zu kommen! Nun ganz ist man niemals durch, da das Virus bleibt, aber zumindest diese Phase geht für Schweden mit einer klaren und richtigen Entscheidung vorüber. Die Todesfälle gehen gegen Null, und ebenso die Aufnahme in die Intensivstationen. Es wird angenommen, dass es in Schweden bereits eine hohe Immunität gibt, ob es auch eine sogenannte Herdenimmunität ist wird sich weisen.

Halbwissen schadet mehr als es nützt. Was sind schon für uns Laien Viren, Antikörper, B-Zellen oder T-Zellen? Was ist eine DNA, was ist ein PCR Test, was kann man über Impfungen sagen, die so irgendwie über Genmanipulation zustande kommen, oder eine zweite Welle? Am besten gar nichts!

Denn nicht einmal die sogenannten Experten sind sich einer Meinung! Also wie sollen wir Laien die richtigen Experten auswählen können, wenn wir selbst davon keine Ahnung haben? Nur nach dem Gesicht, nach unserer persönlichen Emotion zur Person? Und zu den Laien zähle ich natürlich die verantwortlichen Politiker genauso dazu - die genauso keinen blassen Schimmer von der ganzen Corona-Situation haben, und genauso die "falschen" Experten nach der jeweils aktuellen "Panikstimmung" im Land ausgewählt haben. Das ganze mit der virologischen Theorie sollten wir daher einmal ganz schnell wieder vergessen - außer aus Interesse und Zeitvertreib. Wer sich in solche Details verliert sieht schnell den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

Und das was man nicht versteht erzeugt Angst.

Aber für uns Laien sind die 5.370 Toten die bis dato mit Corona in Schweden gestorben sind greifbar. Wie viele man davon überhaupt als an Corona verstorben betrachten darf steht dabei noch immer in den Sternen. Aber bei 10,3 Millionen Einwohner macht dies momentan nur 0,05% oder einer in 2000 aus - nicht gerade wahnsinnig viel. Dies würde auch eine Letalität von Covid-19 (IFR) von etwa 0.1% bestätigen. Der Verlust an Lebenserwartung beträgt nur etwa 14 Stunden. Etwas, was wir verstehen und begreifen können, und etwas das im Vergleich zu unserer Lebensspanne vernachlässigbar gering ist.

Hier, und nur hier können wir als Laien Eigenschaften der Corona-Pandemie auch wirklich beurteilen und klar in unseren Köpfen haben. Alles andere sind Märchen von Regierungen und Meinungen von "richtigen" und "falschen" Experten, die es vielleicht selbst nicht gerafft haben, bzw. keinerlei Vorsprung in der Bewertung des "menschlichen Lebens" im Vergleich zu uns Laien haben.

Aber es geht nicht nur um dieses Ergebnis, der nächste Winter wird kommen, eine zweite Welle könnte auch in Schweden vor der Tür stehen. Wer die Zukunft voraussagen möchte irrt IMMER, auch wenn er recht behalten sollte. Aber da die Kurve die in Schweden ohne Lockdown gegen Null geht, lässt es für uns durchaus die Vermutung zu - ohne auf ein virologisches Bullshit-Bingo zurückgreifen zu müssen - dass in Schweden alles überstanden ist.

Und wenn nicht, wird es in Schweden auch egal sein, wo diese in ein paar Jahren landen werden. Ob bei 14 Stunden, bei 24, 34, oder mehr, die Größenordnung schreckt nicht mehr ab und wird auch in Zukunft ohne Lockdown ohne weiteres zu bewältigen sein. Und sollten sich dann doch zwischenzeitlich andere Horrorszenarien einstellen, dann wird man auch später darauf eine entsprechende Antwort finden können.

Es geht darum einfache Parameter zu wählen, die wir uns vorstellen können. 14 Stunden können wir uns vorstellen und machen uns keine Angst. Killerzellen, Immunreaktionen und Antikörper nicht und machen uns viel Angst. Den Aufwand und die negativen Seiteneffekte eines Lockdowns können wir uns vorstellen, falsch positive PCR Tests, DNA und "Viren-Füßchen" nicht. Und wenn wir uns Laien darunter etwas vorstellen und damit Corona-Maßnahmen beurteilen wollen, dann können wir uns ganz, ganz sicher sein, dass wir schwer daneben liegen werden, bzw. einfach die Augen schließen und hoffen, und hoffen, und hoffen.

Und so überhapps festzustellen, dass die Kosten eines Lockdowns in Schweden die 14 Stunden verlorener Lebenserwartung überschritten hätten, wenn wir nur die konsumierte Corona-Nachrichtenzeit hernehmen, oder die Nachteile für die Schüler und Studierenden, die eingebrochene Wirtschaft, das unnötige Sorgen und Bangen, nicht behandelte Patienten, reicht schon Schweden in ihrer gewählten Strategie voll und ganz zu bestätigen. Wer würde denn da nicht gerne einmal sogar eine ganze Woche freiwillig hergeben, um sich das ganze erspart zu haben? Eine einzige Woche Verlust an Lebenserwartung durch Lockdown würde das ganze Corona-Geschehen in Schweden um mehr als das 10-Fache überschatten.

Und es ist nur eine Statistik, das stimmt. Die Einzelschicksale gibt es natürlich immer noch die für die Betroffenen furchtbar sind. Aber auch wenn es hart klingt, wir sollten uns nicht an fremde Gräber stellen um dort zu weinen. Dieses Jahr hat es bis dato 29.698.596 Tote gegeben, und davon sind 5.649.085 verhungert, der zehnfache Wert der bis heute mit Corona Verstorbenen, und es waren vor allem Kinder. Wenn wir nur einen Bruchteil der Corona-Maßnahmen gegen die Unterernährung verwendet hätten, hätten wir um Dimensionen mehr erreicht. Im Straßenverkehr sind heuer bereits 681.852 Menschen gestorben, und niemand stellt den Verkehr ein. Die weltweite Bevölkerung ist dieses Jahr um 41.058.343 Menschen gestiegen, und wir tun so, als ob wir aufgrund eines Viruses aussterben würden und unser letztes Stündlein geschlagen hätte.

Ja, das Leben hat zwei Enden - die Geburt und den Tod. Und wir sollten besser lernen mit beiden Enden gleichermaßen umzugehen.

Und das was man leicht versteht, und überblickbar ist, erzeugt Sicherheit.

Es geht hier darum den heldenhaften Mut der Schweden zu bewundern, der einer unausweichlichen Situation entgegen gestellt wurde, um dieser Situation einfach ins Auge zu blicken so wie sie ist. Beim Ablösen von Pflastern gibt es zwei Möglichkeiten: Die erste es langsam runter zuziehen und lange daran Schmerzen zu verspüren, oder die zweite es mit Schwung runter zu ziehen und es gar nicht so richtig mitzubekommen. Denn es gibt keine dritte Alternative.

Der Mut etwas Unausweichliches gleich ohne Wenn und Aber, ohne Realitätsverleugnung anzugehen verdient Bewunderung. Nicht erst einmal zu versuchen auf etwas sehr Unwahrscheinliches wie einer Impfung zu spekulieren, oder gar ein Virus aufhalten zu wollen - und dabei die negativen Konsequenzen eines Lockdowns komplett aus den Augen zu verlieren - sondern klar sich mit der Realität in einer angepassten Langzeitstrategie abzufinden.

"Wir müssen lernen, mit dieser Krankheit zu leben" ... Anders Tegnell

Egal wie auch die Sache für Schweden weiter laufen wird, Schweden hat auf jeden Fall bereits die Nase vorn und ist uns weit, weit voraus! Denn Schweden hat sich einen ersten harten Lockdown der alles überschattet hätte bereits erspart, Schweden hat bereits gewonnen, Schweden ist bereits dort gelandet, wo wir erst hinkommen werden, wo wir erst hinkommen müssen weil es keine Alternativen gibt - nach all dem Schaden der in unserem Land bereits angerichtet wurde.

...

Lasst uns Schweden von ganzem Herzen gratulieren! Die neuen Zahlen vom 4. August!

Lasst uns Schweden von ganzem Herzen gratulieren!

Lasst es uns wie die Schweden machen!

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