01.06.2017, 17:00 Uhr

Zahnimplantat – wie sieht ein typischer Behandlungsablauf aus?

Bevor die Implantate eingesetzt werden, erfolgt eine ausführliche Beratung. (Foto: coldwaterman - Fotolia.com)

Zahnlos läuft niemand gerne herum. Wenn einzelne oder mehrere Zähne fehlen, kann durch die Verwendung von Zahnimplantaten Ersatz geschaffen werden.

Ähnlich wie Bäume mit Wurzeln in der Erde verankert sind, ist jeder Zahn mit einer Wurzel im Kiefer verbunden. Unter einem Zahnimplantat kann man sich eine künstliche Zahnwurzel vorstellen, die in den Kieferknochen eingesetzt wird.

Beratung und Vorbereitung

Jeder Implantatbehandlung geht eine ausführliche Beratung und Diagnose voraus. Mittels Röntgen- und CT-Bildern macht sich der Arzt ein genaues Bild über den aktuellen Status der Zähne. Manchmal sind Vorbehandlungen wie die Behebung von Entzündungen sowie Zahnsanierungen notwendig.

Der Eingriff selbst

Implantate werden meist ambulant oder unter lokaler Betäubung in den Ober- oder Unterkiefer gesetzt. Auf Wunsch kann der Eingriff auch unter Vollnarkose erfolgen. Während einer Einheilungsphase von 6-12 Wochen verwächst das Knochengewebe fest mit dem Implantat. Anschließend können darauf Kronen, Brücken oder Prothesen befestigt werden.

Gesunder Kieferknochen ist Voraussetzung

Ein gesundes Knochenmaterial sorgt für einen stabilen Halt des Implantats. Das Tragen einer Haftprothese, unbehandelter Zahnfleischschwund (Paradontitis) oder fehlende Zähne bewirken oft einen Rückgang des Kieferknochens. Bei starkem Kieferknochenrückgang kann das Implantat nicht gleich eingesetzt werden. Es gibt dann aber die Möglichkeit, den geschwächten Knochen vor der Behandlung mit Ersatzmaterial wieder aufzubauen.

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