Tipps und Tricks
So wird ein sicherer Schulweg für dein Kind gewährleistet
- Der Schulweg sollte schon früh genug geübt werden.
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Schulbeginn in Sicht: Für viele Kinder steht bald der erste Schulweg an. MeinBezirk klärt auf, warum Eltern schon in den Ferien mit dem Üben beginnen sollten und worauf es auf dem Weg zur Schule besonders ankommt. Zudem gibt es bereits ausgearbeitete Schulwegpläne in einigen Gemeinden in der Region Murau-Murtal, die bei der Vorbereitung helfen sollen.
MURTAL/MURAU. Nach den langen Sommerferien beginnt für viele Kinder wieder ein neuer Schulalltag. Besonders für Schulanfängerinnen und Schulanfänger ist der Schulbeginn ein aufregender neuer Lebensabschnitt. Doch auch wenn noch Ferien sind, sollte bereits mit den Schulvorbereitungen begonnen werden. Dazu gehört vor allem der Schulweg, denn dieser sollte gemeinsam mit den Kindern rechtzeitig geübt werden.
Schulwegpläne für mehr Sicherheit
Um Kinder bestmöglich zu unterstützen, setzen die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA), das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) und Gemeinden verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Schulwegsicherheit um. Eine wichtige Initiative sind die sogenannten Schulwegpläne. Sie zeigen das Umfeld der jeweiligen Volksschule und geben Hinweise darauf, welche Wege für Kinder besonders geeignet sind, wo sich empfehlenswerte Querungsstellen befinden und an welchen Stellen besondere Vorsicht geboten ist.
Wie wichtig Verkehrssicherheitsaktionen – wie zum Beispiel die Schulwegpläne – für unsere Kleinsten sind, zeigt die Unfallstatistik: Österreichweit wurden im Jahr 2025 bei Straßenverkehrsunfällen 577 Schulkinder verletzt und ein Schulkind getötet. Rund ein Drittel der Schülerinnen und Schüler davon waren zu Fuß unterwegs.
Auch in der Region Murau-Murtal spielt die Schulwegsicherheit eine wichtige Rolle. So gibt es bereits ausgearbeitete Schulpläne für Judenburg, Fohnsdorf, Spielberg, Kobenz, Unzmarkt-Frauenburg, Obdach, Großlobming und Murau.
- Ein Beispiel aus der Region Murau-Murtal: Die ausgearbeiteten Gefahrenstellen von Judenburg-Stadt.
- Foto: schulwegplan
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Ein Schulwegplan soll jedoch nicht dazu führen, dass Kinder einen bestimmten Weg einfach auswendig lernen. Vielmehr dient er als Grundlage für das gemeinsame Schulwegtraining. Eltern können den empfohlenen Weg gemeinsam mit ihrem Kind abgehen und dabei wichtige Verhaltensweisen im Straßenverkehr üben. Dazu gehören beispielsweise das sichere Überqueren einer Straße, das aufmerksame Beobachten des Verkehrs und das Einschätzen möglicher Gefahren. Denn der kürzeste Weg ist nicht automatisch der sicherste.
Schulwegpläne als Prävention
Bei der Erstellung der Schulwegpläne werden auch die Erfahrungen der Eltern berücksichtigt. Von ihnen genannte Problembereiche im Umfeld der Schule können in die Planung einfließen. Dadurch werden nicht nur Kinder und Eltern für mögliche Gefahren sensibilisiert. Auch die Gemeinden erhalten wichtige Hinweise auf Stellen, an denen bauliche oder verkehrstechnische Verbesserungen notwendig sein könnten. Die Schulwegpläne erfüllen damit sowohl eine präventive als auch eine planerische Funktion.
- Das Überqueren von Straßen stellt oft eine Herausforderung dar.
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Tipps für einen sicheren Schulweg
- Schulweg üben: Den Weg gemeinsam abgehen, Gefahrenstellen erklären und besonders schwierige Stellen wiederholt üben. Später kann das Kind die Führung übernehmen und sein Verhalten erklären.
- Erster Alleingang: Es gibt kein bestimmtes Alter dafür. Eltern sollten ihr Kind so lange begleiten und trainieren, bis es den Schulweg sicher und zuverlässig alleine bewältigen kann.
- Sehen und gesehen werden: Blickkontakt zwischen Kindern und Autofahrerinnen bzw. Autofahrern ist besonders wichtig. Unübersichtliche Stellen, etwa zwischen parkenden Autos, vor Kurven oder Kuppen, sollten vermieden werden.
- Sicher überqueren: Möglichst sichere Querungsstellen wie Ampeln, Schutzwege, Mittelinseln oder Schulwegdienste nutzen. Vor dem Überqueren stehen bleiben, den Verkehr beobachten und erst gehen, wenn die Straße frei ist oder alle Fahrzeuge angehalten haben. Auch auf abbiegende Autos achten!
- Helle Kleidung: Besonders bei Dunkelheit, Nebel sowie im Herbst und Winter sind helle Kleidung und Reflektoren an Kleidung und Schultasche wichtig, damit Kinder frühzeitig gesehen werden.
Hier geht es zu den Schulwegplänen.
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