Murtal
Verhandlung über Deponie wurde verschoben

Die Betreiberfirma Rohrdorfer verschob die Verhandlung über die Deponie.
  • Die Betreiberfirma Rohrdorfer verschob die Verhandlung über die Deponie.
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Überraschung im Weißkirchner Gemeinderat, Verhandlung über geplante Deponie wurde vom Betreiber verschoben.

WEISSKIRCHEN. Gut eine Woche nach der letzten Gemeinderatssitzung wurde in Weißkirchen erneut getagt. Und es ging wieder um die geplante Asbestdeponie. Diesmal war Rechtsanwalt Georg Eisenberger von der gleichnamigen Grazer Kanzlei anwesend und präsentierte die von ihm ausgearbeiteten Einwendungen.

Verhandlung verschoben

Die erste überraschende Meldung war aber, dass die für den 24. Oktober geplante Verhandlung über die Genehmigung der Deponie auf Ersuchen der Betreiberfirma Rohrdorfer Umwelttechnik auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Die Besucher werteten das als ersten Erfolg des sich formierenden Widerstandes. Die Marktgemeinde Weißkirchen wird, wie Bürgermeister Ewald Peer es immer wieder mit entsprechender Vehemenz betont, alle legalen rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um gegen die geplante Baurestmassendeponie einschließlich eines Asbestkompartiments aufzutreten.

Bürgerinitiative

Daneben wird auch eine Bürgerinitiative aktiv, die Bewohner kommen vorwiegend aus der näheren Umgebung, die sich hier im Bereich Silberrain-Fisching Eigenheime gebaut hatten. Rund 600 Unterschriften gegen das Projekt gibt es schon.Auf eventuelle Erfolgsaussichten des Widerstandes befragt meinte Georg Eisenberger, dass er sein Hauptaugenmerk darauf richten wird, eine UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung) zu erreichen.

Untersuchungen

Diese wird zwingend notwendig, wenn die Gesamtkubatur von einer Million Kubikmeter erreicht wird. Die Einreichunterlagen von Rohrdorfer nennen hier als Zahl 950.000 Kubikmeter, davon 320.000 als Asbestkompartiment. Eine UVP bedeute auch viel gründlichere Untersuchungen durch die Behörde.Einwendungen gegen die Deponie beim Land sind nur noch bis 23. Oktober möglich.

Mehr zum Thema:
Widerstand gegen geplante Deponie
Deponie: "Das ist ein Anschlag auf die Lebensqualität"
Gemeinde kämpft gegen Deponie

Autor:

Stefan Verderber aus Murtal

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