Corona-Fälle in Oberösterreich
2.960 Corona-Infizierte, 287 Neuinfektionen, 1.716 Verstorbene

Das Corona-Virus SARS-CoV-2 bestimmt den Alltag der Österreicher bereits seit Mitte März des vergangenen Jahres.
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  • Das Corona-Virus SARS-CoV-2 bestimmt den Alltag der Österreicher bereits seit Mitte März des vergangenen Jahres.
  • Foto: ktsdesign/panthermedia
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Die Corona-Zahlen heute: Mit Stand Donnerstag, 6. Mai 2021, 8 Uhr, gibt es in Oberösterreich 2.960 "aktive" Fälle bestätigter Corona-Infektionen. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sind 287 neue Infektionen gemeldet worden. Bisher sind 1.716 Menschen in unserem Bundesland mit einer Corona-Erkrankung verstorben. 198 (-17/24 Stunden) Corona-Kranke werden derzeit in den oö. Spitälern behandelt. 63 (+2) davon befinden sich auf einer Intensivstation.

Achtung: Alle in diesem Beitrag ersichtlichen Daten zu Lage in OÖ werden einmal täglich – immer morgens – aktualisiert. Quelle ist unter anderem das neue Covid19-Dashboard des Landes OÖ.

Öffnungsschritte mit 19. Mai

Endlich dürfte es soweit sein: Aus heutiger Sicht werden am 19. Maiumfangreiche Öffnungsschritte in den Bereichen Gastronomie, Kultur, Tourismus und Sportgesetzt. Der Zugang wird dort laut Bundeskanzler Sebastian Kurz nur mit einem „Grünen Pass“ erlaubt sein, der bescheinigt, dass man entweder „geimpft, getestet oder genesen“ ist.

Aktuelle Maßnahmen

  • Seit 15. März ist österreichweit Schul- und Jugendsport im Freien möglich.
  • Schulen: In den Volksschulen sind alle Schüler wieder gleichzeitig in den Klassen. Sie werden aber zweimal pro Woche in getestet – mit den weniger unangenehmen Tests, bei denen nur ein Abstrich im Nasenraum genommen wird. In der Unter- und Oberstufe läuft Schichtbetrieb. Teil 1 der Schüler wird am Montag getestet und ist danach bis Dienstag im Unterricht. Teil 2 kommt am Mittwoch in die Schule, wird getestet und bis Donnerstag unterrichtet. In der Folgewoche ist es umgekehrt.
  • Handel, Museen und Tierparks sind geöffnet, Kunden und Besucher müssen jedoch FFP2-Masken tragen. Im Handel wird die Mindestfläche von 10 auf 20 Quadratmeter pro Kunde erhöht.
  • Friseure und andere körpernahe Dienstleister dürfen Kunden empfangen – aber nur, wenn der Kunde einen höchstens 48 Stunden alten Test vorzeigt.
  • Zwei Haushalte mit maximal vier Erwachsenen dürfen sich treffen.
  • Nächtliche Ausgangsbeschränkung von 20 bis 6 Uhr
  • Grenzkontrollen – Test-Regelung für Tagespendler
In der Bevölkerung außerhalb von Pflegeheimen und Krankenhäusern wurde am 19. Jänner mit der Corona-Schutzimpfung begonnen.
  • In der Bevölkerung außerhalb von Pflegeheimen und Krankenhäusern wurde am 19. Jänner mit der Corona-Schutzimpfung begonnen.
  • Foto: Land OÖ/Grilnberger
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Neues zur Impfung

Impfstatus in Oberösterreich (Stand: 4. Mai 2021):

Gesamtanzahl der geimpften Personen in OÖ: 392.496
Gesamtanzahl der durchgeführten Impfungen in OÖ: 530.883

  • in Alten- und Pflegeheimen: 22.822
  • in Krankenanstalten: 27.481
  • Ü80 (außerhalb APH): 60.467
  • niedergelassene Ärzte: 2.051
  • Rettungsdienste: 6.719
  • Einrichtungen nach dem Chancengleichheitsgesetz: 6.591
  • Impfstraßen: 144.618
  • Hochrisikopatienten und enge Angehörige: 101.143
  • Bildungseinrichtungen: 20.604
  • 2. Teilimpfung: 138.387

Im Mai Impfung für 50-plus, danach für alle

Oberösterreichs Impf-Bilanz mit Ende April: Die Bundesvorgabe bei den über 65-Jährigen ist erfüllt. Im Mai wird ab 50 Jahren geimpft unddanach soll die Freigabe für alle Jüngeren kommen – die Vorbereitungen laufen.

Neuer Höchstwert bei Impfungen

Bereits kommende Woche wird das Angebot durch die Firma WEMS um vier Standorte Bad Ischl, Garsten, Engerwitzdorf und Kremsmünster erweitert. Damit wird an 22 öffentlichen Standorten und rund 70 Impfstraßen geimpft. Alleine an diesen Standorten sollen 57.000 Erstimpfung und knapp 5.000 Zweitimpfungen durchgeführt werden. Mit den Zweitimpfungen in den Spitälern sind es insgesamt knapp 65.000 Impfungen in der kommenden Woche. „Das ist der absolut höchste Wert in einer Woche“, sagt Gesundheitsreferentin Christine Haberlander.

Impfintervall ausgedehnt

Der oö. Impfplan wird aufgrund von neuen Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums zu einem längeren Impfintervall angepasst. Dadurch können mehr Menschen früher die Erstimpfung erhalten.

Weiterhin Impfung mit AstraZeneca

Mit der Begründung, der Nutzen sei größer als das Risiko, erneuert die EMA ihre Empfehlung bezüglich des AstraZeneca-Impfstoffes. Unabhängig davon gibt es einen Erlass des Bundes, wonach Ältere und Risikogruppen bei der Impfung unbedingt bevorzugt werden müssen – deshalb müssen beispielsweise die Freiwilligen Feuerwehren jetzt doch länger warten.

Verändert der Corona-Impfstoff unsere DNA?  
Daniel Ramsmayer, Jungmediziner und Biologe aus Enns, klärt im BezirksRundschau-Interview über die gängigsten Impf-Mythen auf und kann in vielerlei Hinsicht beruhigen.

Hier gibt es weitere umfangreiche Infos zur Corona-Schutzimpfung von der Med-Uni Wien.

Aktuell sind 227.196 Personen für Informationen zur Corona-Schutzimpfung registriert (abzüglich jener Personen, die bereits geimpft sind oder einen Impftermin erhalten haben). Eine Registrierung ist auf ooe-impft.at möglich. Die Registrierung ist notwendig um – wenn es so weit ist – ein Impfangebot zu erhalten.

Auch Landeshautpmann Thomas Stelzer hat sich bei den Massentestungen auf das Corona-Virus testen lassen.
  • Auch Landeshautpmann Thomas Stelzer hat sich bei den Massentestungen auf das Corona-Virus testen lassen.
  • Foto: Land OÖ/Mayrhofer
  • hochgeladen von Ingo Till

Testen, Testen, Testen

Am 4. Mai wurden in OÖ 33.661 Corona-Tests (ohne Apotheken und Betriebe) durchgeführt:

  • 2.816 PCR-Tests
  • 30.845 Antigen-Tests
  • 9.517 Antigentestungen der OÖ Gesundheitsholding (ganze KW 17)
  • 8.521 Antigentestungen in Einrichtungen für beeinträchtigte Personen (16.-29.4.)

Zahlen zu den Antigen-Testungen in den Apotheken sowie den oö. Betrieben werden aufgrund einer Vorgabe des Bundes künftig nur noch einmal wöchentlich am Dienstag kommuniziert.

Seit dem Start des erweiterten Testangebots des Landes OÖ am 25. Jänner, wurden an den mittlerweile 95 Standorten insgesamt 6.062 positive Fälle identifiziert, 2.437.683 Testabstriche wurden genommen (Positiv-Quote: 0,25 Prozent, Stand 5. Mai, 14 Uhr). Hier gehts zur Anmeldung für die kostenlose Antigentestung.

Testpflicht in Oberösterreichs Spitalsambulanzen

Seit 12. April gilt auch in den Spitalsambulanzen aller oberösterreichischen Spitäler bei geplanten Ambulanz-Terminen eine Testpflicht für die Patienten. Mehr dazu finden Sie hier.

„Lollipop-Tests“ in Erprobung

Im Auftrag des Landes führen das Linzer Kepler-Universitätsklinikum und das Klinikum Wels-Grieskirchen derzeit einPilotprojekt mit den sogenannten „Lollipop-Tests“ durch. Die Antigentest-Variante, die für alle Altersgruppen zugelassen ist, steht bis Ende April an den Kinderabteilungen der beiden Kliniken am Prüfstand.

Pilotversuch in Teststraßen

Um die Kapazitäten in den öffentlichen Teststraßen erweitern zu können, soll ein Teil der Besucher denAbstrich mittels „Nasenbohrer“-Test unter Aufsicht selbst abnehmen. Ob diese Variante funktioniert wird vorerst an zwei Standorten in Linz und Wels ausprobiert.

Testbus für Bezirke mit hoher 7-Tage-Inzidenz

Im Rahmen der Land OÖ-Strategie „Rechtzeitig handeln“ wird ab sofort einTestbus in Regionen mit einer erhöhten 7-Tage-Inzidenzgeschickt. Genutzt werden soll das Angebot insbesondere von Personen, die nicht offiziell als Kontakpersonen aufscheinen, aber besorgt sind, dass es durch ungeschützte Kontakte vielleicht zu Ansteckungen gekommen ist.


Weitere Corona-Zahlen in Oberösterreich

Die Gesamtzahl aller seit Beginn der Krise positiv getesteten Oberösterreicher beträgt 113.098 – davon abgezogen werden 108.422 Personen, die eine Infektion mit dem Corona-Virus hinter sich haben, sowie 1.716 verstorbene Oberösterreicher. Zahl der Personen in Quarantäne: 7.781.

Die 7-Tage-Inzidenz, das ist die Summer der in sieben Tagen neu gemeldeten Corona-Fälle bezogen auf 100.000 Einwohner, für OÖ liegt derzeit bei 147,5. 

Todesfälle

  • 91-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Urfahr-Umgebung, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 3.05.2021 (OKL Barmherzige Schwestern Linz)
  • 61-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Gmunden, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 4.05.2021 (Salzkammergutklinikum Vöcklabruck)

Zahl der aktuell positiv auf Covid19 getesteten Personen in den Bezirken und Statutarstädten sowie Zahl der Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner = 7-Tage-Inzidenz.

  • Linz: 407
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 167,5
  • Steyr: 92
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 202,3
  • Wels: 192
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 214,5
  • Braunau: 223
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 188,5
  • Eferding: 46
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 96,4
  • Freistadt: 123
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 137,6
  • Gmunden: 137
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 104,1
  • Grieskirchen: 127
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 141,8
  • Kirchdorf: 100
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 134,9
  • Linz-Land (inkl. Region Enns): 354
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 156,6
  • Perg: 118
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 114,5
  • Ried: 132
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 144,3
  • Rohrbach: 59
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 76,0
  • Schärding: 120
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 109,8
  • Steyr-Land: 92
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 116,9
  • Urfahr-Umgebung: 80
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 70,9
  • Vöcklabruck: 356
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 181,4
  • Wels-Land: 202
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 204,7
Schulen sind aktuell ein Corona-Hotspot.
  • Schulen sind aktuell ein Corona-Hotspot.
  • Foto: Woodapple/Fotolia
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Corona-Fälle in Alten- und Pflegeheimen

  • Aktuell sind in 23 oberösterreichischen Alten- und Pflegeheimen 22 Mitarbeiter/innen sowie 11 Bewohner/innen positiv auf Covid-19 getestet. (Stand: 04. Mai 2021).

Corona-Fälle in Schulen

  • Aktuell sind 215 oberösterreichische Schulstandorte von Covid-19 betroffen und 417 Schüler/innen, 30 Lehrer/innen sowie 7 Personen, die dem übrigen schulischen Personal zuzurechnen sind, positiv auf Covid-19 getestet (Stand: 04. Mai 2021).

Für alle Fragen, die den laufenden Schulbetrieb betreffen hat die Bildungsdirektion eine Hotline eingerichtet: Montag bis Freitag von 7.30 bis 18 Uhr unter +43 732 7071-4131 oder +43 732 7071-4132

Die aufgelisteten Bezirks-Daten werden der Corona-Seite des Landes OÖ entnommen. Die betroffenen Schulen werden per Presseaussendung übermittelt.

Österreichweite Lage

Österreichweit liegt die Zahl der positiv getesteten, aktiven Fälle laut Gesundheitsministerium mit Stand 5. Mai 2021 bei 34.215 Personen, die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 134,1.

1.618 Menschen sind derzeit in Spitalsbehandlung, davon 463 auf einer Intensivstation. Die Zahl der Corona-Todesfälle laut Definition des Epidemiologischen Meldesystems (EMS): 10.065. Bei insgesamt 622.213 Personen in Österreich ist bisher eine Infektion mit dem Corona-Virus festgestellt worden. 32.895.293 Testungen wurden bislang durchgeführt. Seit 13. Jänner wird hier die Summe aus PCR- und Antigen-Tests angegeben.

Bereits mehr als eine Million Corona-Tests wurden österreichweit durchgeführt.
  • Bereits mehr als eine Million Corona-Tests wurden österreichweit durchgeführt.
  • Foto: Werner Kerschbaummayr/fotokerschi.at
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Infos zu Testungen und Gesundheitsnummer 1450

Fühlt sich jemand krank und hat die typischen Symptome, soll die Gesundheitsberatung unter 1450 kontaktiert werden. Für alle anderen Fragen, die nicht konkret den Gesundheitszustand betreffen, bietet die AGES umfassende Informationen unter anderem auf ihrer Homepage www.ages.at an.

Auf der Homepage des Landes Oberösterreich finden Sie einen Überblick über sämtliche Hotlines und Informationsstellen.

Kontaktpersonen: Wer muss in Quarantäne?

Für eine einheitliche Vorgehensweise im Kontaktpersonenmanagement hat der Bund klare Richtlinien vorgegeben: So werden Kontaktpersonen in zwei Kategorien eingeteilt.

  • Zur ersten Kategorie zählen diejenigen, die aufgrund von Dauer und Nähe des Kontaktes zu einer an Covid-19 erkrankten Person ein hohes Infektionsrisiko aufweisen. Sie müssen sich für in 10-tägige Heimquarantäne begeben – auch wenn keine Symptome bestehen.
  • Zur zweiten Kategorie zählen Kontakte mit niedrigem Infektionsrisiko. Diese sind angewiesen, ihren Gesundheitszustand im Auge zu behalten und sich bei Symptomen zu melden. Wie der Krisenstab des Landes OÖ festhält, gilt dabei grundsätzlich die Einschätzung der individuellen Situation des Geschehens durch die zuständige Gesundheitsbehörde.

Eine behördlich angeordnete zehntägige Quarantäne ist bei Kontaktpersonen der Kategorie eins laut Bundesvorgaben unumgänglich. Durch einen negativen Covid-19-Test wird sie nicht aufgehoben – denn auch dann könnte die Person infiziert sein und ein Ausbruch der Krankheit zeitverzögert eintreten.Bei Verdacht auf Infektion durch eine Corona-Mutation gibt es andere Regeln bei Quarantäne und Kontaktpersonenmanagement.

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