Corona-Fälle in OÖ
1.860 Corona-Infizierte, 214 Neuinfektionen*, 1.381 Verstorbene

Das Corona-Virus SARS-CoV-2 bestimmt den Alltag der Österreicher bereits seit Mitte März diesen Jahres.
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  • Das Corona-Virus SARS-CoV-2 bestimmt den Alltag der Österreicher bereits seit Mitte März diesen Jahres.
  • Foto: ktsdesign/panthermedia
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Mit Stand Dienstag, 19. Jänner 2021, 8 Uhr, gibt es in Oberösterreich 1.860 "aktive" Fälle bestätigter Corona-Infektionen. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sind 214 neue Infektionen* gemeldet worden. Bisher sind 1.381 Menschen mit einer Corona-Erkrankung verstorben. Die immer noch hohe Zahl der an Corona erkrankten Spitals- & Intensivpatienten sorgt dafür, dass nicht akut dringende Operationen verschoben werden. 339 (-17/24 Stunden) Corona-Kranke werden derzeit in den oö. Spitälern behandelt. 48 (+-0) davon befinden sich auf einer Intensivstation. Am 17. Jänner wurden in OÖ 889 PCR-Corona-Tests und 21 Antigen-Tests durch niedergelassene Ärzte durchgeführt. Geimpft sind mit Stand 18. Jänner 13.027 Oberösterreicher.

*Aufgrund einer Systemumstellung des Bundes werden positive Antigen-Schnelltests nun in die Statistik des Landes OÖ aufgenommen. Bei symptomatischen Personen braucht der positive Antigentest nicht mehr durch PCR bestätigt werden. Die Person wird behördlich abgesondert und das CT durchgeführt. Bei asymptomatischen Personen im Rahmen von Massentests oder Dauertests müssen die positiven Antigentests durch einen PCR Test bestätigt werden.
Bei den seit 20.12.2020 durchgeführten 130.157 Antigen-Tests wurden bisher 1.093 Corona-Infizierte (bestätigt durch PCR-Test) entdeckt – das sind 0,84 Prozent.

Im Jänner durchschnittlich neun Corona-Tote pro Tag

Im Vergleich zu November und Dezember ist die Anzahl der Todesfälle im Jänner in Oberösterreich deutlich kleiner – am 19. hat man begonnen die Ältesten im Land zu impfen und hofft, die Zahl bald weiter zu senken – Mehr dazu im Beitrag.

Verändert der Corona-Impfstoff unsere DNA?

Daniel Ramsmayer, Jungmediziner und Biologe aus Enns, klärt im BezirksRundschau-Interview über die gängigsten Impf-Mythen auf und kann in vielerlei Hinsicht beruhigen.

In der Bevölkerung außerhalb von Pflegeheimen und Krankenhäusern wurde am 19. Jänner mit der Corona-Schutzimpfung begonnen.
  • In der Bevölkerung außerhalb von Pflegeheimen und Krankenhäusern wurde am 19. Jänner mit der Corona-Schutzimpfung begonnen.
  • Foto: Land OÖ/Grilnberger
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Dauerhaftes Angebot statt Massentestungen

Das Land OÖ hat sich dazu entschlossen, die für 23. und 24. Jänner geplanten Bevölkerungstests abzusagen. Die ursprünglich bis 21. Jänner geplanten kostenlosen Antigen-Teststationen werden aber weiter bestehen und bis auf weiteres allen Oberösterreichern dauerhaft die Möglichkeit bieten sich freiwillig einem Antigentest zu unterziehen. „Diese Tests geben den Bürgerinnen und Bürgern Sicherheit und dem Land Oberösterreich einen guten Überblick über die aktuelle Infektionslage“, betonen Landeshauptmann Thomas Stelzer und Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander. Auch Gemeindebund-Präsident Johann Hingsamer sowie Städtebund-Präsident und Linzer Bürgermeister Klaus Luger stehen hinter der Entscheidung die Massentestungen abzusagen. „Stichtagsbezogene Massenveranstaltung, die nur wenige wollen, führen zu keiner Verbesserung der Situation“, sagt Luger. Details soll folgen.

Auch Landeshautpmann Thomas Stelzer hat sich bei den Massentestungen auf das Corona-Virus testen lassen. Das Konzept in kurzer Zeit einen möglichst großen Anteil der Bevölkerung zu testen wurde allerdings vorerst ad acta gelegt. Eine dauerhaft verfügbare Testmöglichkeit für alle Oberösterreicher soll nun etabliert werden.
  • Auch Landeshautpmann Thomas Stelzer hat sich bei den Massentestungen auf das Corona-Virus testen lassen. Das Konzept in kurzer Zeit einen möglichst großen Anteil der Bevölkerung zu testen wurde allerdings vorerst ad acta gelegt. Eine dauerhaft verfügbare Testmöglichkeit für alle Oberösterreicher soll nun etabliert werden.
  • Foto: Land OÖ/Mayrhofer
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Lockdown verlängert bis 7. Februar

Der bis zum 24. Jänner vorgesehene Lockdown wird wegen der laut Gesundheitsexperten immer noch zu hohen Infektionszahlen und der aus Großbritannien stammenden, viel ansteckenderen Virus-Mutation bis zum 7. Februar verlängert. Danach sind schrittweise Öffnungen angedacht. Das verkündeten Kanzler Sebastian Kurz, Gesundheitsminister Rudolf Anschober, der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig, der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Oswald Wagner, Vizerektor der MedUni Wien und Leiter des klinischen Institutes für Labormedizin, am Sonntagvormittag in einer Pressekonferenz.

  • Gastronomie und Hotels bleiben bis mindestens Ende Februar geschlossen – bis dahin gibt es auch keine Veranstaltungen.Mitte Februar soll entschieden werden, ob eine Öffnung im März möglich ist.
  • Der Handel, körpernahe Dienstleister wie Friseure & Co. sowie Museen sollen dagegen ab 8. Februar wieder öffnen dürfen – allerdings unter verschärften Vorsichtsmaßnahmen: Zwei Meter Abstand und das Verwenden von FFP2-Masken sind Pflicht. Bis 8. Februar bleibt ein kontaktloses Abholen erlaubt.
  • Die Schulen sollen bis zu den Semesterferien im Distance-Learning bleiben. Die Ferien werden aber in Oberösterreich auf die zweite Februarwoche vorgezogen. Die Schüler könnten damit frühestens ab 15. Februar (dem eigentlichen Ferienbeginn) in die Schulen zurückkehren. Lehrer und Schüler ab einem gewissen Alter sollen dann wöchentlich getestet werden – geplant ist ein weniger unangenehmes Testverfahren, bei dem nur im vorderen Nasenbereich Abstriche genommen werden.
  • Die Kindergärten bleiben wie die Schulen für die Betreuung offen. Die Kindergartenpflicht im letzten Kindergartenjahr bleibt aufgehoben.
  • Geöffnet sind Drogeriemärkte, Apotheken und natürlich der Lebensmittelhandel, also Supermärkte, Bäcker, Fleischer etc.
  • Die Ausgangsbeschränkungen gelten bis 8. Februar rund um die Uhr: Das Haus darf nur zu beruflichen oder Ausbildungs-Zwecken, zum Einkaufen, zur Unterstützung anderer Menschen und zum Sport oder Spazierengehen verlassen werden.
  • Seilbahnen und Skilifte dürfen seit Weihnachten in Betrieb sein. FFP2-Masken sind für die Ski- und Snowboardfahrer bei den Liften Pflicht.

Anmeldung für die Impfungen

Seit 15. Jänner kann man sich telefonisch (0732/772078700 – am Wochenende von 8 bis 18 Uhr) oder online zur Corona-Schutzimpfung anmelden – allerdings nur wenn man älter als 80 Jahre ist. Die am ersten Tag vom Ansturm der Impfwilligen völlig überforderte Onlineplattform sollte nun funktionieren – es waren mit Stand Freitagabend 9.230 Personen angemeldet. Die derzeit noch freien Termine werden jetzt telefonisch vergeben, um auch Personen ohne Internet-Zugang ausreichend Anmeldemöglichkeit zu geben. Mehr dazu im Beitrag.
Grundsätzliche Planung:

  • In der ersten Phase werden Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen in Alten- und Pflegeheimen durch betreuende Ärzt/innen sowie das Personal der Krankenanstalten geimpft werden.
  • In der Phase 2 ab Februar sollen Risikopersonen und Personen in kritischer Infrastruktur geimpft werden. Hier werden die Hausärzte bereits eingebunden sein.
  • In Phase 3 ab April sollen so viele Impfstoffe zur Verfügung stehen, dass die Impfung der Allgemeinbevölkerung angeboten werden kann. Dies soll sowohl bei den niedergelassenen Ärzt/innen als auch in Form von lokalen Impfstellen angeboten werden.

Umfrangreiche Infos zur Corona-Schutzimpfung finden Sie hier.

Corona-Experte Bernd Lamprecht:
Warum schnelle Impfstoffentwicklung kein Anlass zur Sorge ist

Derzeit sind keine Anmeldungen möglich – alle die bereits einen Termin haben werden seit 19. Jänner geimpft.
  • Derzeit sind keine Anmeldungen möglich – alle die bereits einen Termin haben werden seit 19. Jänner geimpft.
  • Foto: Wolfgang Spitzbart
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Corona-Zahlen in Oberösterreich

Die Gesamtzahl aller seit Beginn der Krise positiv getesteten Oberösterreicher beträgt 77.504 – davon abgezogen werden 74.263 Personen, die eine Infektion mit dem Corona-Virus hinter sich haben, sowie 1.381 verstorbene Oberösterreicher. Zahl der Personen in Quarantäne: 8.184.

Die 7-Tage-Inzidenz, das ist der Wochendurchschnitt an neu gemeldeten Corona-Fällen bezogen auf 100.000 Einwohner, für OÖ liegt derzeit bei 111,2. Dieser Wert hat sich zur überblicksmäßigen Risikoeinschätzung durchgesetzt, weil er einerseits eine bessere Vergleichbarkeit schafft und andererseits Ausreißer an einzelnen Tagen ausgleicht. 

Aktuelle Todesfälle

  • 82-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Wels-Stadt, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 17.01. (Klinikum Wels-Grieskirchen, Standort Wels)
  • 86-jährige Patientin, wohnhaft im Bezirk Wels-Land, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 18.01. (Klinikum Wels-Grieskirchen, Standort Wels)

Nachmeldungen Todesfälle:

    • 74-jährige Patientin, wohnhaft im Bezirk Urfahr-Umgebung, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 16.01. (Kepler Universitätsklinikum)
    • 83-jähriger Mann, wohnhaft im Bezirk Kirchdorf, Vorerkrankungen unbekannt, Todesdatum: 13.01. (Sterbeort unbekannt)

    Einen Überblick über die Situtation in den Alten- beziehungsweise Pflegeheimen sowie den Schulen, erhalten Sie weiter unten.

    Achtung: Alle in diesem Beitrag ersichtlichen Daten werden einmal täglich – immer morgens – aktualisiert. Das Land OÖ stellt hier jeweils drei mal täglich aktualisierte Zahlen zur Verfügung. Sollte es wirklich bahnbrechende Neuigkeiten geben, erfahren Sie es natürlich dennoch topaktuell an dieser Stelle.

    Infektionsfälle in den Bezirken & 7-Tage-Inzidenz

    Zahl der aktuell positiv auf Covid19 getesteten Personen in den Bezirken und Statutarstädten sowie Zahl der Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner = 7-Tage-Inzidenz.

    • Linz: 129
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 83,3
    • Steyr: 19
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 60,4
    • Wels: 93
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 110,5
    • Braunau: 204
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 155,4
    • Eferding: 39
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 84,4
    • Freistadt: 87
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 109,2
    • Gmunden: 215
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 176,7
    • Grieskirchen: 103
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 132,6
    • Kirchdorf: 73
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 154,2
    • Linz-Land (inkl. Region Enns): 152
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 76,6
    • Perg: 74
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 94,2
    • Ried: 144
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 194,5
    • Rohrbach: 92
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 159,2
    • Schärding: 95
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 130,7
    • Steyr-Land: 55
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 69,2
    • Urfahr-Umgebung: 45
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 53,5
    • Vöcklabruck: 150
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 106,3
    • Wels-Land: 91
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 100,3

    Steigt der 7-Tage-Inzidenz-Wert auf mehr als 50, so geht die Corona-Ampel-Kommission von einem "hohen", steigt er auf mehr als 100, von einem "sehr hohen" Infektionsrisiko aus. Eine Einstufung auf Ampelfarbe Orange bzw. Rot ist möglich. Zuvor werden aber noch weitere Faktoren, wie etwa die Belegung der Krankenhausbetten, geprüft – Details dazu gibts in diesem Dokument.

    Corona-Fälle in Alten- und Pflegeheimen

    • Aktuell sind in 60 oberösterreichischen Alten- und Pflegeheimen 141 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 231 Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf Covid-19 getestet (Stand: 17. Jänner 2021).
    • Anmeldung für Tests vor einem Alten- & Pflegeheim-Besuch:
      Besuch im jeweiligen Heim telefonisch anmelden, dabei gibt es Infos für Testmöglichkeiten Die angeführten Angebote sind Ergänzung zu den bereits bestehenden Testmöglichkeiten bei den niedergelassen Ärztinnen und Ärzten, in den Apotheken oder für Betriebe bei der WKOÖ (www.wko.at/service/ooe/Corona-Schnelltest), die Schnellteststationen für Mitarbeiter dieser Betriebe beim WIFI Linz und bei der WKOÖ Vöcklabruck eingerichtet hat. Darüber hinaus gibt es Kooperationen mit weiteren Testpartnern (Ärzten und Apotheken) in ganz Oberösterreich, insbesondere in der Region Steyr, im oberen Mühlviertel, im inneren Salzkammergut und im Innviertel.

    Corona-Fälle in Schulen

    • Aktuell sind 80 oberösterreichische Schulstandorte von Covid-19 betroffen und 85 Schüler/innen sowie 22 Lehrer/innen, sowie 5 Personen, die dem übrigen schulischen Personal zuzurechnen sind, positiv auf Covid-19 getestet worden (Stand: 17. Jänner 2021).

    Das Land OÖ liefert derzeit keine genaue Auflistung der einzelnen Schulstandorte. Insbesondere bei kleineren Schulen hätten sich Probleme mit der Rückverfolgbarkeit der Fälle ergeben, so die Begründung.

    Für alle Fragen, die den laufenden Schulbetrieb betreffen hat die Bildungsdirektion eine Hotline eingerichtet: Montag bis Freitag von 7.30 bis 18 Uhr unter +43 732 7071-4131 oder +43 732 7071-4132

    Die aufgelisteten Bezirks-Daten werden der Corona-Seite des Landes OÖ entnommen. Die betroffenen Schulen werden per Presseaussendung übermittelt.

    Österreichweite Lage

    Österreichweit liegt die Zahl der positiv getesteten, aktiven Fälle laut Gesundheitsministerium mit Stand 18. Jänner 2021 bei 25.037 Personen, die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 123.

    1.963 Menschen sind derzeit in Spitalsbehandlung, davon 328 auf einer Intensivstation. Die Zahl der Corona-Todesfälle laut Definition des Epidemiologischen Meldesystems (EMS): 7.069. Bei insgesamt 391.981 Personen in Österreich ist bisher eine Infektion mit dem Corona-Virus festgestellt worden. 7.590.771 Testungen wurden bislang durchgeführt. Seit 13. Jänner wird hier die Summe aus PCR- und Antigen-Tests angegeben, was eine starke Steigerung der Testzahlen zur Folge hat.

    Bereits mehr als eine Million Corona-Tests wurden österreichweit durchgeführt.
    • Bereits mehr als eine Million Corona-Tests wurden österreichweit durchgeführt.
    • Foto: Werner Kerschbaummayr/fotokerschi.at
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    Infos zu Testungen und Gesundheitsnummer 1450

    Fühlt sich jemand krank und hat Symptome, soll die Gesundheitsberatung unter 1450 kontaktiert werden. Die Mitarbeiter/innen der telefonischen Gesundheitsberatung 1450 geben individuelle, auf den Anrufer abgestimmte Auskünfte und Empfehlungen. Derzeit stehen bis zu 10 Drive-Ins zur Probenabnahme zur Verfügung. Es gibt pro Bezirk ein mobiles Team. Für alle anderen Fragen, die nicht konkret den Gesundheitszustand betreffen, bietet die AGES umfassende Informationen unter anderem auf ihrer Homepage www.ages.at an.

    Auf der Homepage des Landes Oberösterreich finden Sie einen Überblick über sämtliche Hotlines und Informationsstellen.

    Kontaktpersonen: Wer muss in Quarantäne?

    Für eine einheitliche Vorgehensweise im Kontaktpersonenmanagement hat der Bund klare Richtlinien vorgegeben: So werden Kontaktpersonen in zwei Kategorien eingeteilt.

    • Zur ersten Kategorie zählen diejenigen, die aufgrund von Dauer und Nähe des Kontaktes zu einer an Covid-19 erkrankten Person ein hohes Infektionsrisiko aufweisen. Sie müssen sich für in 10-tägige Heimquarantäne begeben – auch wenn keine Symptome bestehen.
    • Zur zweiten Kategorie zählen Kontakte mit niedrigem Infektionsrisiko. Diese sind angewiesen, ihren Gesundheitszustand im Auge zu behalten und sich bei Symptomen zu melden. Wie der Krisenstab des Landes OÖ festhält, gilt dabei grundsätzlich die Einschätzung der individuellen Situation des Geschehens durch die zuständige Gesundheitsbehörde.

    Eine behördlich angeordnete zehntägige Quarantäne ist bei Kontaktpersonen der Kategorie eins laut Bundesvorgaben unumgänglich. Durch einen negativen Covid-19-Test wird sie nicht aufgehoben – denn auch dann könnte die Person infiziert sein und ein Ausbruch der Krankheit zeitverzögert eintreten.

    Strafen bei Quarantäne-Verstoß

    Da es zuletzt immer wieder dazu kommt, dass Infizierte die vorgeschriebene Quarantäne nicht einhalten, soll genauer kontrolliert und auch gestraft werden. Der Quarantäne-Bruch sei laut Bundeskanzler Sebastian Kurz ein Strafrechtsdelikt.

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