Rotes Kreuz Steiermark
Präsident Schrittwieser tritt mit sofortiger Wirkung zurück
- Der Präsident des Roten Kreuz Steiermark, Siegfried Schrittwieser, tritt mit sofortiger Wirkung zurück.
- Foto: Edith Ertl
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Beim Roten Kreuz Steiermark kam es am Dienstag zu einem überraschenden Wechsel an der Spitze. Nach dem Rücktritt von Präsident Siegfried Schrittwieser führt nun Vizepräsident Michael Gruber die Organisation. Auch der Landesfinanzreferent kündigte seinen Rücktritt an.
STEIERMARK. Beim Roten Kreuz Steiermark kommt es zu einem überraschenden Führungswechsel: Präsident Siegfrid Schrittweiser und Landesfinanzreferent Gerhard Reithofer sind am Dienstag mit sofortiger Wirkung von ihren Funktionen zurückgetreten. Die Agenden des Präsidenten übernimmt bis auf Weiteres Vizepräsident Michael Gruber, wie die Organisation mitteilt.
Fehlende Vertrauensbasis als Grund
Als Grund für den sofortigen Rücktritt nennt Schrittweiser eine fehlende Vertrauensbasis innerhalb des Präsidiums. Die anstehenden Herausforderungen könnten nur bewältigt werden, wenn auf allen Ebenen geschlossen zusammengearbeitet werde. Diese Voraussetzung sei "leider nicht mehr in ausreichendem Maß gegeben".
Mit der Übernahme durch Gruber ist die Führung des Roten Kreuzes Steiermark vorerst neu aufgestellt. Die Organisation betont, dass ihre volle Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit weiterhin gegeben sei. Auch der laufende Betrieb und das gesamte Leistungsangebot seien von den personellen Veränderungen nicht betroffen.
- Die Agenden des Präsidenten übernimmt bis auf Weiteres Vizepräsident Michael Gruber.
- Foto: Foto Fischer
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Gruber übernimmt das Amt in einer für die Organisation herausfordernden Phase. Er kündigt an, die Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträgern, Einsatzorganisationen und weiteren Partnern in der Steiermark zu intensivieren. Gleichzeitig verweist er darauf, dass sich die Bevölkerung weiterhin auf das gesamte Leistungsangebot des Roten Kreuzes verlassen könne. Ziel sei es, die kommenden Herausforderungen gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Partnerorganisationen zu bewältigen.
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