Abschluss-Event
200 Schüler zeigen, wie jeder effektiv Klima schützen kann
- Klimaschutz im Schulalltag: Bei der großen Abschlussveranstaltung in der Ottersbachhalle präsentierten rund 200 Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse.
- Foto: Klaus Zitek, MS St. Peter a. O.
- hochgeladen von Heimo Potzinger
Klimaschulen zeigen, wie Klimaschutz im Alltag gelingt. Die Volksschule Ratschendorf sowie die Mittelschulen Deutsch Goritz und St. Peter am Ottersbach haben sich das Schuljahr über intensiv mit dem Klimaschutz beschäftigt. Bei der großen Abschlussveranstaltung in der Ottersbachhalle präsentierten rund 200 Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse.
ST. PETER AM OTTERSBACH. "Beim Kilometer-Frühstück haben wird geschaut, wie weit die Lebensmittel angereist sind. Am weitesten kommen die Bananen her“, erzählt Elisa von der Volksschule Ratschendorf. „Es ist besser regional und saisonal einzukaufen“, weiß Sarah von der Mittelschule Deutsch Goritz. „Und da können auch Verpackungen eingespart werden“, ergänzt Sofia von der Mittelschule St. Peter. Das und vieles mehr haben die Schülerinnen und Schüler im Rahmen vom Klimaschulen-Projekt erarbeitet.
„Insgesamt wurden 50 Aktivitäten mit 30 Betrieben und Organisationen durchgeführt“, erklärt Maria Eder von der Lokalen Energieagentur (LEA), die das Projekt begleitete. Die Kinder waren als Energiedetektive im Schulhaus unterwegs und haben Energiefresser aufgespürt, Solar-Autos gebaut und Betriebe kennengelernt. „Die Mittelschule St. Peter am Ottersbach wurde heuer mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet“, erzählen Michael Jud und Alexander Genser, „das Projekt war eine super Ergänzung“. „Durch die finanzielle Unterstützung des Bundes konnten wir mehrere Exkursionen unternehmen“, unterstreicht der Schulleiter der Mittelschule Deutsch Goritz, Dominik Frisch. Astrid Lamminger von der Volksschule Ratschendorf wiederum unterstreicht: „Die Botschaft ist, dass jeder einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.“
- KEM-Managerin Isabella Schaberl, Dominik Frisch und Lisa Wolf von der MS Deutsch Goritz, Astrid Lamminger und Viktoria Neubauer von der VS Ratschendorf, die Bürgermeister David Tischler und Reinhold Ebner, Alexander Genser und Michael Jud von der Mittelschule St. Peter am Ottersbach, Bernd Wieser vom Verein L.E.i.V. (hinten v. l.) sowie Paul, Sarah, Florian, Sofia, Elisa und Tim mit Maria Eder von der LEA (vorne v. l.)
- Foto: Klaus Zitek, MS St. Peter a. O.
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Veränderung beginnt mit Wissen
Die Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft zeigten sich von den Leistungen der Schülerinnen und Schüler beeindruckt. St. Peters Bürgermeister Reinhold Ebner hob die Bedeutung der Bewusstseinsbildung hervor: „Bei den Kindern soll angesetzt werden.“ Ziel sei es, schon früh ein Verständnis für Klima- und Energiethemen zu schaffen. In dieselbe Kerbe schlug Bürgermeister David Tischler von Deutsch Goritz: „Veränderung beginnt immer mit Wissen. Ohne Wissen keine Veränderung.“ Die Beschäftigung mit Klima- und Umweltthemen sei daher eine wichtige Investition in die Zukunft.
Die Abschlussveranstaltung machte deutlich: Die junge Generation ist bereit, Verantwortung zu übernehmen. Mit Neugier, Kreativität und vielen praktischen Erfahrungen haben die Schülerinnen und Schüler gezeigt, dass Klimaschutz nicht irgendwo beginnt – sondern direkt vor der eigenen Haustür. Nationalratsabgeordnete Agnes Totter bedankte sich für den großen Einsatz bei den Kindern, Jugendlichen und vor allem den Lehrkräften.
Durchgeführt wurde das Projekt im Rahmen der Klima- und Energiemodellregion „Gnas-St. Peter- Deutsch Goritz“, finanziert vom Klima- und Energiefonds.
- KEM-Managerin Isabella Schaberl, Bürgermeister David Tischler, Dominik Frisch von der MS Deutsch Goritz, Alexander Genser von der MS St. Peter a. O., Nationalratsabgeordnete Agnes Totter, Maria Eder von der LEA und Bürgermeister Reinhold Ebner (v. l.)
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