Wirtschaftskammer will den "Meister" auf Level sechs sehen!

Was Jobs wert sind, wissen Josef Sommer, Günther Stangl und Thomas Heuberger (v.l.) von der regionalen Wirtschaftskammer.
  • Was Jobs wert sind, wissen Josef Sommer, Günther Stangl und Thomas Heuberger (v.l.) von der regionalen Wirtschaftskammer.
  • hochgeladen von Markus Kopcsandi

Der 1. Mai, der Tag der Arbeit, steht vor der Tür. Einen Tag davor, begeht die Wirtschaftskammer zum vierten Mal den "Tag der Arbeitgeber". "Aktuell zählen wir in der Südoststeiermark 5.871 Unternehmen in der gewerblichen Wirtschaft. Davon sind 1.878 Arbeitgeberbetriebe", betont Thomas Heuberger, Regionalleiter der Wirtschaftskammer, die hohe Bedeutung der Wirtschaftstreibenden. Regionalstellen-Obmann Günther Stangl und sein Stellvertreter Josef Sommer verweisen auch auf die aktuell gute Lage am Stellenmarkt. So gibt es laut AMS derzeit 685 offene Stellen bzw. 84 sofort verfügbare Lehrstellen.
Ein Thema, das die Wirtschaftskammer derzeit sehr beschäftigt, ist der nationale Qualifikationsrahmen, der von der EU im Jahr 2008 beschlossen wurde. Konkret geht es darum, dass Qualifikationen in einem Modell mit acht Levels eingeteilt werden, wobei Level acht das höchste ist. In Österreich soll laut den Kammervertretern die Zuteilung der Levels großteils noch heuer erfolgen. Fix ist, dass der Lehrabschluss auf Level vier stehen wird und somit auf einer Stufe mit der AHS-Reifeprüfung ist. Die Kammer fordert auch ein, dass die Meisterprüfung auf Level sechs rangieren soll. Somit wäre sie auf einer Stufe mit dem Bachelor und Ingenieur. Laut Thomas Heuberger geht es beim Qualifikationsrahmen primär um die Vergleichbarkeit von Ausbildungsniveaus innerhalb der EU und natürlich auch das Image der Ausbildungen.

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