Leben in Rettenegg
Jugend bleibt, Glasfaser kommt – so attraktiv ist die Gemeinde jetzt
- Rettenegg: Die Gemeinde im Norden des Bezirks bietet ein idyllisches Lebensumfeld mit guter Ausstattung.
- Foto: Ziegerhofer
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Klein und absolut oho – das ist die Gemeinde Rettenegg im Bezirk Weiz. Das Kraftspendedorf in der Nähe zu Niederösterreich weiß sich zu beweisen und baut seine Infrastruktur laufend aus.
RETTENEGG. Die Gemeinde Rettenegg, auch als Kraftspendedorf bekannt, ist ein Lebensraum mit rund 690 Einwohnerinnen und Einwohnern im Norden vom Bezirk Weiz bzw. an der Grenze zu Niederösterreich.
Bürgermeister Martin Ziegerhofer betont, dass sich Rettenegg durch seinen hohen Selbstversorgungsgrad in Sachen Nahversorgung, Gastronomie, Kinder- und Seniorenbetreuung sowie einen gesunden Sinn für Zusammenhalt, Anpackerqualitäten und Hausverstand auszeichnet.
Dass man aufgrund der Lage Fahrtwege in Kauf nehmen muss, sei die Bevölkerung gewohnt, von übermäßiger Abwanderung der Jugend aber keine Spur, ganz im Gegenteil: die Jugend vor Ort schätze den Lebensraum und belebe die vielen Vereine.
- Wandern und die Natur erleben – auch das ist in Rettenegg natürlich gut möglich.
- Foto: Ziegerhofer
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Um aber etwa beste Voraussetzungen für Homeoffice-Optionen zu schaffen, arbeitet die Gemeinde gemeinsam mit der G31-Initiative Glasfaser Bezirk Weiz intensiv am Glasfaserausbau. Die Planungen laufen bereits seit 2021, seit März laufen die nötigen Grabungsarbeiten, im Herbst soll es zu den ersten Aktivschaltungen kommen.
Auch am Thema Sonnenstrom ist man dran. Das Rüsthaus und das Arztgebäude wurden schon mit Fotovoltaik versehen, auch auf dem Hallenbad wird eine Anlage installiert, zudem kommt eine Notstromversorgung.
Zu einer guten Infrastruktur zählen auch Bauplätze. Acht wurden jüngst aufgeschlossen, wobei ein Bauplatz für eine Spielwiese der Gemeinde reserviert ist.
Kraft tanken in Rettenegg
Eine beliebte Destination sei Rettenegg bei Tagestouristinnen und Tagestouristen, das nicht zuletzt wegen der Fischalm bzw. den zahlreichen attraktiven Wanderrouten. Im Sommer sehr beliebt: das Kraftspendebad. Dort ist auch der Standort der Ausstellung „Eine Reise ins Ich“.
Anhand von Schautafeln, Guckkästen und Modellen erlebt man eine Expedition in den menschlichen Körper. Besonders praktisch für Gäste der Gemeinde. Die Verbundlinie verbindet Krieglach und Rettennegg samstags, sonntags und feiertags viermal am Tag.
Ein Highlight ist dabei der "Gläserne Riese". Fünf verschiebbare Glasplatten in einer Höhe von rund 2,5 Metern zeigen die einzelnen Organsysteme des Menschen. Hintereinader geschoben ergibt dies eine nahezu vollständige Nachbildung des menschlichen Körpers.
Vital ist das Vereinsleben mit seiner großen Vielfalt. So zählt Rettenegg etwa 65 aktive Musikerinnen und Musiker und 120 Feuerwehrmitglieder, ein Anker des kulturellen Lebens ist z. B. auch die lokale Theatergruppe.
- Die lokale Theatergruppe zählt zur bunten Vereinslandschaft.
- Foto: Theatergruppe Rettenegg
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Nahversorger feiert Jubiläum
Und – ein Jubiläum steht nächstes Jahr am Plan. Der Spar-Markt, von Rupert Pretterhofer in vierter Generation geführt, feiert 90 Jahre Bestand. Im Vorjahr hat man das Geschäft modernisiert bzw. sorgte man mit neuem Boden, neuen Regalen, frischem Anstrich und vergrößertem Sortiment für neuen Glanz. Neu dazugekommen sind das Trafikangebot bzw. Lotto/Toto.
- Der lokale Nahversorger Rupert Pretterhofer
- Foto: MeinBezirk/Markus Kopcsandi
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Groß ist die Vorfreude auf den Kraftspendekirtag: Brauchtum, Tradition und Moderne erleben – unter diesem Motto findet dieser am 23. August 2026 in Rettenegg rund ums Rüsthaus, Dorfstadl und Fischalm statt. Das Programm ist bunt. Nach der Heiligen Messe folgt der Festakt, für Stimmung sorgen das Maibaumumschneiden, die musikalische Umrahmung, ein Kinderprogramm, eine Landmaschinenausstellung, ein Markt mit regionalen Produkten und traditioneller Handwerkskunst und einiges mehr. Der Eintritt ist frei und die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.
Weitere Infos zu den unterstützenden Betrieben:
Gemeinde Rettenegg
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