Schöckl-Award für Rosa Harrer
Landespolizeidirektion ehrt ihre „gute Seele“ aus Passail
- Alexander Gaisch überreichte den Preis an die "gute Seele der Polizei, Rosa Harrer.
- Foto: LPD Stmk/Huber
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Seit 40 Jahren ist sie die „gute Seele“ in der Landespolizeidirektion. Für ihre langwierige Arbeit im internen Management wurde die Passailerin Rosa Harrer kürzlich mit einem Schöckl-Award ausgezeichnet.
PASSAIL/GRAZ. Von der Telefonzentrale über den Posteingang bis hin zu organisatorischen Aufgaben deckt Rosa Harrer viele Facetten in ihrem Büroalltag ab. Bevor sie zur Landespolizeidirektion kam, war sie bei der Andritz tätig. Anschließend kam sie zur Polizeiküche, bevor sie die Tätigkeit dort aus gesundheitlichen Gründen beenden musste. „Der Chef hat zu mir damals gesagt, Rosi, mach dir keine Sorgen, wir finden schon was für dich“, erinnert sich Harrer im Gespräch. So kam sie zu ihrer Arbeit, der die 64-Jährige heute noch nachgeht. Für ihr Engagement und ihre unermüdliche Unterstützung wurde ihr dieses Jahr der Schöckl-Award in der Kategorie „Internes Management“ verliehen.
- Rosa Harrer (3. v. l.) wurde der Award der Kategorie „Internes Management" in Anwesenheit ihrer Kinder (2. v. l. und 4. v. l.), die ebenfalls für die Polizei tätig sind, verliehen.
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Das Gesicht hinter der Telefonstimme
Rund 100 Kilometer pendelt Harrer jeden Tag von Passail nach Graz, um ihrem Beruf nachzugehen. Ihr Tag startet gewöhnlich um sechs Uhr morgens, wo sie die ersten Anrufe entgegennimmt. „Vom abhandengekommenen Haustier bis hin zu Verkehrsunfällen und Rückfragen bei Strafen kann bei den Anrufen alles dabei sein“, erklärt Harrer. Viele der eingegangenen Sachen leitet sie an die zugehörigen Abteilungen und Ämter weiter. Nicht nur um das E-Mail-Postfach, sondern auch um die physikalischen Briefe kümmert sich die 64-Jährige.
Harrer arbeitet stets umsichtig, strukturiert und mit einem hohen Maß an Verantwortungsbewusstsein. Durch ihre langjährige Erfahrung und ihre Hilfsbereitschaft ist sie für viele Kolleginnen und Kollegen eine wichtige Ansprechpartnerin im Arbeitsalltag. Besonders hervorzuheben ist ihre konstant hohe Leistungsbereitschaft und Einsatzfreude. Mit ihrem Engagement, ihrer positiven Art und ihrer großen Identifikation mit der Organisation leistet Harrer einen wertvollen Beitrag zum reibungslosen Ablauf im internen Betrieb. „Ich schätze mich sehr glücklich über den Beruf und würde ihn immer wieder wählen. Vor allem bin ich dankbar für das tolle Team, welches mir immer zur Seite steht", meint Harrer im Gespräch.
- Die Überraschung ist geglückt, denn die 64-Jährige wusste erst nichts von der Nominierung.
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Eine gelungene Überraschung
Die 64-jährige Passailerin wusste nichts von der Nominierung für den Schöckl-Award. „Ich wusste von nichts und war mehr als nur überrascht, als mir dann davon erzählt wurde“, so Harrer. Vor den rund 300 anwesenden Leuten wurde sie auf die Bühne gerufen, um den Award entgegenzunehmen und in einer kurzen Rede ein paar Worte zu sagen.
„Einer meiner schönsten Momente im Beruf war wohl, als jemand als Dank für meine Hilfe einen Blumenstrauß vorbeibrachte“, blickt die Passailerin zurück. Über das immer wiederkehrende Thema der Pension denkt Harrer, die ihrem Beruf mit voller Leidenschaft nachgeht, eher ungern nach. „Die Entscheidung wird, wenn ich sie treffen muss, keine einfache sein, da ich das Team, welches ich täglich um mich habe, sehr vermissen werde“, sagt Harrer abschließend. Ihren Kolleginnen und Kollegen verdankt sie den Spitznamen „gute Seele“, den die Passailerin für ihren unermüdlichen Dienst und ihre Hilfsbereitschaft erhielt. Ihre Tochter und ihr Sohn sind in ihre Fußstapfen getreten und arbeiten beide ebenfalls für die Polizei.
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