Sackerl fürs Gackerl
Nicht entsorgter Hundekot birgt Gefahren für Mensch und Tier
- Ein wichtiger Aspekt für die Lebensqualität in Wien sind die vielen Grünflächen und Parks. Das Sackerl fürs Gackerl spielt dabei eine große Rolle, dass diese sauber bleiben. (Symbolfoto)
- Foto: Theresa Aigner
- hochgeladen von Theresa Aigner
Sackerl fürs Gackerl leisten seit 20 Jahren einen wichtigen Beitrag dazu, dass Wien sauber bleibt. Trotzdem gibt es vor allem im Winter immer noch ein Problem mit Hundehalterinnen und Hundehaltern, die den Kot ihrer Hunde nicht entsorgen.
WIEN. Ein wichtiger Teil der Lebensqualität in Wien sind die vielen Grünflächen und Parks. Bei dem Ziel, dass diese genauso wie die Wiener Straße sauber und gepflegt bleiben, spielt das Sackerl fürs Gackerl eine wichtige Rolle. Mittlerweile werden davon etwa 40 Millionen pro Jahr verwendet, rund 3.900 Sackerlspender gibt es in der Stadt.
Die Initiative, die von der Stadt Wien 2006 gestartet wurde, ist zwar ein wichtiger Aspekt im Kampf gegen Hundekot auf der Straße, dennoch bleibt nicht entsorgter Hundekot einiger verantwortungsloser Halterinnen und Haltern ein Problem. Gerade während der Wintermonate wird Hundekot oft nicht aufgehoben und entsorgt.
Gefahr durch Krankheitserreger
Hundekot ist dabei nicht nur ein unangenehmes Geruchserlebnis, er kann auch Krankheitserreger und Parasiten enthalten. In Österreich sind vor allem Fälle von Spul- und Bandwürmern bekannt, die bei günstigen Bedingungen monatelang in der Umwelt überleben können.
- Der beste Freund des Menschen hinterlässt ordentlich Dreck in den Parks und Straßen Wiens. Halterinnen und Halter haben mit hohen Strafen zu rechnen, wenn sie diesen nicht entsorgen. (Symbolfoto)
- Foto: Milli/Unsplash
- hochgeladen von Maximilian Sumereder
"Parasiten und Durchfallerreger wie Giardien oder bakterielle Keime werden über den Hundekot übertragen. Sie sind nicht nur für andere Hunde, freilaufende Katzen und Wildtiere, sondern auch für Menschen gefährlich. Besonders Kinder, die auf belasteten Grünflächen spielen, können sich anstecken, wenn der Kot nicht entfernt wird", meint dazu Ruth Lily, die Leiterin des Wiener Veterinäramts.
Hohe Strafen fürs Liegenlassen
Kein Sackerl fürs Gackerl zu verwenden, kann schnell zu einem teuren Spaß werden. Wenn man dabei erwischt wird, steht eine Strafe von 50 Euro an. Wer sich besonders uneinsichtig zeigt, darf mit Strafen von bis zu 220 Euro rechnen.
"Dieses Verhalten strafen wir rigoros", meint 48er-Abteilungsleiter Josef Thon. "Im Wiederholungsfall kommt es dabei sogar zu einer empfindlichen Anzeige. Unsere Vorgehensweise wirkt nur dann, wenn alle das Sackerl fürs Gackerl verwenden. Täglich landen ja schon mehr als 100.000 Sackerl mit Hundekot im Müll", so Thon.
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