Ärzte mahnen zum vorsichtigen Umgang mit Handys

Das Handy hat für viele Kinder und Jugendliche bereits einen Suchtfaktor.
  • Das Handy hat für viele Kinder und Jugendliche bereits einen Suchtfaktor.
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  • hochgeladen von Marie-Thérèse Fleischer

Bei Mobilfunk handelt es sich nach wie vor um eine sehr neue Technologie – deswegen gibt es noch keine Langzeitstudien über die Wirkung von Handystrahlung auf den menschlichen Körper.

Klar ist, dass diese sich im Mikrowellenbereich befindet und bei längeren Telefonaten zu einer Erwärmung des Ohrs führen kann. Das Verwenden von kabelgebundenen Kopfhörern und integrierten Freisprechanlagen schafft hier Abhilfe. Zusätzlich verfügen die Wellen jedoch auch über elektromagnetische Ladungen, die den Stoffwechsel der Zellen im Körper durcheinanderbringen können.

Vernünftiger Umgang

Piero Lercher, Leiter des Referats für Umweltmedizin der Wiener Ärztekammer, rät daher: „Wir müssen dazu übergehen, einen vernünftigeren Umgang mit dem Handy zu pflegen und dieses wie ein Werkzeug zu verwenden – nur dann, wenn man es gerade wirklich braucht.“ Vor allem bei Kindern mahnen Ärzte zur Vorsicht, denn neben den unklaren Wirkungen der Strahlung ist eines bereits sicher: Der regelmäßige Griff zum Gerät kann zur Sucht werden, Aufmerksamkeits- und Schlafstörungen inklusive.

Augen auf im Straßenverkehr

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Ablenkung, die von Handys ausgeht. Diesem Risiko widmen sich aktuell zwei Kampagnen in Österreich:

Mehr zum Thema und die „10 medizinischen Handyregeln“ finden Sie hier...


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