Blasenentzündung
Harnwegsinfekt: Harmlos oder ein Gesundheitsrisiko?
- 10 von 100 Frauen haben jährlich einen Harnwegsinfekt.
- Foto: Smarterpix.com
- hochgeladen von Laura Schnetzer
Eine Harnwegsinfektion ist nicht nur lästig, sondern möglicherweise auch gefährlich. In schweren Fällen kann sich die Entzündung ausbreiten und Komplikationen wie eine Nierenbeckenentzündung oder sogar eine Sepsis verursachen.
ÖSTERREICH. Dies betrifft vor allem Senioren, Schwangere, Menschen mit Nierenerkrankungen, immunsupprimierte Betroffene und Personen mit schlecht eingestelltem Diabetes mellitus. Anzeichen für solch einen komplizierten Infekt sind Fieber über 38 Grad, Schüttelfrost, Schmerzen in der Nierengegend, Übelkeit und Erbrechen.
Ursache sind meistens E.-coli-Bakterien aus dem eigenen Darm. Diese gelangen von außen in die Harnröhre und führen dort zu Entzündungen. Frauen leiden häufiger an Harnwegsinfekten als Männer, unter anderem weil ihre Harnröhre und ihr After näher aneinanderliegen. Zusätzlich führt der sinkende Östrogenspiegel in den Wechseljahren dazu, dass die Schleimhaut der Scheide trockener wird und sich Bakterien leichter ansiedeln können.
Kleine Maßnahmen zur Vorbeugung umfassen: ausreichend trinken (ca. zwei Liter am Tag), regelmäßige Blasenentleerung und keine übermäßige Intimhygiene. Bei immer wiederkehrenden Harnwegsinfekten sollte dringend ein Arzt zu Rate gezogen werden.
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