Silvester: Die Korken ohne Knalltrauma knallen lassen

Zum Jahreswechsel kracht es laut.

Zu einem gelungenen Jahreswechsel gehört für viele nicht nur ein Gläschen Sekt und der Donauwalzer dazu, sondern auch ein schönes Feuerwerk.

Die leuchtenden, farbigen Explosionen sind zwar eine Freude für die Augen, die Ohren freuen sich hingegen nicht so über den Lärm. Explodieren Raketen und Knallkörper in einem Abstand von unter zwei Metern vor dem Ohr und hat das entstandene Geräusch eine Lautstärke von 140 Dezibel oder mehr, kommt es zu einem sogenannten Knalltrauma.

Knalltrauma rasch behandeln

Der hohe Druck der Schallwellen führt zu einer Schädigung der Haarzellen im Innenohr. Dazu reicht schon eine Lärmbelastung von 1,5 Millisekunden. Danach fühlt sich das Ohr verstopft an, man hört schlechter und eventuell tritt auch ein Tinnitus auf. Bei diesen Symptomen sollte innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Knalltrauma ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt aufgesucht werden. Ein Knalltrauma ist nämlich behandelbar und je rascher eine Therapie mit Kortison und durchblutungsfördernden Medikamenten eingeleitet wird, desto eher kehrt das Hörvermögen wieder vollständig zurück. Die beste Vorbeugung ist ein Gehörschutz in Form von Ohrstöpseln – der Schönheit des Feuerwerks tut das ja keinen Abbruch.

Mehr über Erste Hilfe bei einem Knalltrauma lesen Sie hier...


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