Hilfe für die Eltern
8 Tipps für das Lernen zu Hause

Eltern können den Schulunterricht nicht simulieren. Dennoch ist es wichtig, den Tag durch feste Abläufe, zum Beispiel für das Aufstehen und für Mahlzeiten, wie gewohnt zu strukturieren.
  • Eltern können den Schulunterricht nicht simulieren. Dennoch ist es wichtig, den Tag durch feste Abläufe, zum Beispiel für das Aufstehen und für Mahlzeiten, wie gewohnt zu strukturieren.
  • Foto: Steinar Engeland on Unsplash
  • hochgeladen von Michael J. Payer

Die Schule fällt aus und somit ein strukturierter Tag für Schüler und Schülerinnen. Sollen Eltern ihre Kinder nun zum Lernen daheim motivieren? Und wenn ja: wie? 

ÖSTERREICH. Das Nachhilfeinstitut LernQuadrat fasst die wichtigsten Tipps zusammen, um das Lernen zu Hause ebenso angenehm wie zielführend zu gestalten.

1. Lernplan machen

Zu Beginn sollte mit den Eltern gemeinsam ein verbindlicher Stundenplan gemacht werden, in den eingetragen wird, wann Lernzeit und wann Freizeit ist, am besten gleich für die ganze Woche. Die Lernzeiten und die Anzahl der Lernphasen hängen vom Alter der Schüler ab. Volksschüler können sich etwas weniger lang konzentrieren als ältere Kinder.

2. Den Arbeitsplatz herrichten

Der Lerntisch sollte gut geordnet sein, alle unnötigen Dinge verschwinden vom Tisch. In Greifnähe bleiben dann Hefte, Bücher, Stifte, Zirkel – und auch ein Glas Wasser – um nicht öfter als nötig den Platz verlassen zu müssen. Handy und Fernseher sollten abgedreht bleiben.

3. Raus aus dem Pyjama

Auch wenn man zu Hause bleibt und der Schulweg entfällt, sollte man sich anziehen und nicht den ganzen Tag im Pyjama bleiben. Nach einem ausgiebigen Frühstück (Brainfood: Ei, Müsli, Nüsse) geht es gestärkt in den Lernvormittag!

4. Pausen machen

Wichtig ist, dass nach einer vereinbarten Lernphase von etwa 30 Minuten eine etwa 5-minütige Pause eingelegt wird. In der Pause hilft Bewegung, das Zimmer lüften, Beschäftigung mit dem Haustier oder ein Glas Wasser trinken. Handy und Fernseher sind auch in der Pause kein Thema.

5. Abwechslung beim Lernen

Die Schüler haben Lernmaterial von den Schulen mitbekommen. Um die „Ähnlichkeitshemmung“ zu vermeiden, hilft es verschiedene Fächer hintereinander zu lernen, die einander nicht ähnlich sind. Also sollten beispielsweise Englisch und Französisch nicht hintereinander gelernt werden, sondern dazwischen vielleicht Mathematik eingeschoben werden.

6. Lerngruppen einrichten

Mit Freunden kann man über Chatfunktionen Lerngruppen einrichten. Gemeinsam macht das Lernen in der unterrichtslosen Zeit gleich viel mehr Spaß.

7. Lernen abseits von schulischen Gewohnheiten

Lernen muss nicht immer am Schreibtisch stattfinden. Ebenso lehrreich ist es, zum Beispiel englische Lieder-Texte abzuhören, aufzuschreiben und zu übersetzen, englischsprachige Filme anzuschauen, Zeitungen in fremden Sprachen zu lesen, gemeinsam Lernspiele zu spielen und zu quizzen.

8. Freizeit genießen

Wenn die Lernphasen beendet sind, heißt es, die Freizeit richtig zu genießen. Das gibt Kraft für den nächsten Lerntag zu Hause.

Das Bildungsministerium bietet mit der Plattform eduthek eine Lernplattform zur Verfügung. Dort finden Eltern Lernstoff, den sie mit ihren Kindern daheim erarbeiten können.

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Autor:

Adrian Langer aus Josefstadt

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