Assinger & Co. lösen Vorturner ab
ORF setzt "Fit mit Philipp" endgültig ab
- Mit der Sendung "Fit mit Philipp" wurde Philipp Jelinek zum Vorturner der Nation – nun muss er gehen.
- Foto: ORF/Thomas Ramstorfer
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Jetzt ist es fix: Philipp Jelinek hat am Küniglberg ausgeturnt. Die Zusammenarbeit sei im Einvernehmen beendet worden, der Vertrag werde mit Ende April 2024 aufgelöst. Das gab der ORF am Donnerstagabend bekannt. Statt der Sendung "Fit mit Philipp" werden künftig unterschiedliche Promis in "Fit mit den Stars" die Österreicherinnen und Österreicher beim Morgensport begleiten. Für Jelinek geht es nun offenbar beim Red-Bull Sender ServusTV weiter.
ÖSTERREICH. Die Zeichen standen bereits die letzten Tage auf Abschied, nun ist es besiegelt: Philipp Jelinek wird nicht mehr für den ORF arbeiten. Der Vertrag des Vorturners wird mit Ende April aufgelöst, seine Sendung "Fit mit Philipp" durch eine neue Sendung ersetzt. Bereits am Montag startet das neue ORF-Fitnessformat "Fit mit den Stars". Dabei wird jede Woche ein anderer Promi als Vorturner die Österreicherinnen und Österreicher zum Morgensport motivieren. Den Auftakt macht "Dancing Star" und Profitänzerin Conny Kreuter. In weiterer Folge werden u. a. die ehemaligen Spitzensportler und Publikumslieblinge Armin Assinger, Andreas Goldberger oder Hans Knauß "Fit mit den Stars"-Vorturner. Die Sendung läuft künftig immer werktags um 9.10 Uhr in "ORF 2".
Jelinek bat Strache um Support
Mit der Sendung "Fit mit Philipp" erhielt Philipp Jelinek während der türkis-blauen Amtsperiode sein eigenes TV-Format im ORF und wurde so zum Vorturner der Nation. Dem ambitionierten Fitnesscoach schwebte jedoch Größeres vor, wie zuletzt publik gewordene Chats mit dem damaligen Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache zeigen. "Lieber Heinz, der Kuchen wird jetzt verteilt … wir müssen dringend die Weichen für mich stellen", hatte der Fitnesstrainer an Strache geschrieben. Den Chats zufolge wollte Jelinek "Guten Morgen Österreich" moderieren und versuchte umgekehrt, über ORF-Interna zu informieren.
Entschuldigung via Instagram
Am Wochenende hat sich Jelinek mit einem Video auf Instagram gemeldet. Den genauen Inhalt seiner Whatsapp-Chats mit HC Strache habe er selbst aus den Medien entnommen. Was genau er vor sechs Jahren geschrieben habe, wisse er nicht mehr. "Sollte ich aber übers Ziel hinausgeschossen haben, möchte ich mich an dieser Stelle entschuldigen", betont Jelinek in dem Video. Aus heutiger Sicht sei das, was er geschrieben habe, ein Fehler, "ein Blödsinn" gewesen. Wenn ihm sein Publikum aber nicht verzeihen könne, werde er das akzeptieren.
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