Polit-Umfrage: FPÖ nun vor SPÖ und ÖVP

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WIEN (kast). "Wir haben es mittlerweile mit drei Mittelparteien zu tun, die in etwa gleich stark sind", bringt der Politik-Experte Thomas Hofer eine aktuelle Umfrage auf den Punkt. "Die ÖVP hat sich von der Ära Spindelegger erholt, aber insgesamt ist das Abschneiden der FPÖ für die ehemals 'Große' Koalition natürlich ein Alarmsignal." Die Studie wurde von Akonsult unter mehr als 600 wahlberechtigten Österreicherinnen und Österreichern durchgeführt. Auch Inhaberin Kristin Allwinger meint zum knappen Rennen an der Spitze, dass sich hier ein "spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen" abzeichnen könnte.
Wenn es um die jeweiligen Spitzenkandidaten geht, sind sich die Wähler uneins: "Dramatisch für alle ist, dass ein Viertel der Wählerschaft zu gar keinem Spitzenvertreter der Parteien mehr Vertrauen hat", so Hofer weiter. Der neue ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner liegt hier knapp vor Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ). "Mitterlehner bekommt einen enormen Vertrauensvorschuss. Erstaunlich viele trauen ihm zu, dass er die ÖVP stabilisieren oder es zumindest besser machen wird als sein Vorgänger." Doch nur 17 Prozent der Befragten glauben daran, dass Mitterlehner die ÖVP erneuern kann. Weitaus mehr – in Summe 38 Prozent – sind jedoch davon überzeugt, dass er seine Partei im Griff hat.
Beim Thema Steuern sehen insgesamt 42 Prozent der Befragten das größte Einsparungspotenzial in der Verwaltung: "Das ist auch eine sehr wichtige Herausforderung für die Bundesregierung, denn sie muss im Zuge der Gegenfinanzierung der Steuerreform auch erfolgreich kommunizieren, dass sie zuerst bei sich und dann erst bei der Bevölkerung spart", schließt Hofer seine Analyse ab.

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