Sanierungen mit Handwerkern
Darüber ärgern sich die Österreicher am meisten
- Renovierungsarbeiten bescheren einem mitunter Probleme. (Symbolbild)
- Foto: Pixabay
- hochgeladen von Christiane Appel
Höhere Kosten und verspätete Fertigstellung – Das sind die häufigsten Ärgernisse, wenn man Profis für Renovierungsarbeiten holt. Dabei bestehen erstaunliche Unterschiede zwischen den Bundesländern.
ÖSTERREICH. Die Menschen in Österreich sind groß im Sanieren und Renovieren. In den vergangenen fünf Jahren haben 60 Prozent ihre Wohnung oder ihr Haus adaptiert beziehungsweise modernisiert. Wenn man nur die Eigentümerinnen und Eigentümer herausgreift: In dieser Gruppe sind sogar 75 Prozent aktiv geworden. Das zeigt eine Trendstudie von ImmoScout24.at.
Teils werden Handwerker für die Arbeiten engagiert, teils greifen die Leute selbst zum Werkzeug. Konkret waren es knapp 60 Prozent, die Professionisten geholt haben. Fast 50 Prozent haben zumindest einen Teil eigenständig erledigt. 30 Prozent haben sich schwergetan, einen Handwerker zu finden, und rund 20 Prozent haben Hilfe von der Familie oder Freunden bekommen.
Schlusslicht Burgenland
Im Bundesländervergleich sind die Salzburger am sanierungsfreudigsten. Hier haben 73 Prozent in den vergangenen fünf Jahren renoviert, gefolgt von Niederösterreich mit 71 Prozent und Kärnten mit 68 Prozent. Das Burgenland bildet mit 40 Prozent das Schlusslicht.
- Zusatzkosten und verspätete Fertigstellung sind die häufigsten Ärgernisse. (Symbolbild)
- Foto: PantherMedia/Fabrice Michaudeau
- hochgeladen von Christiane Appel
Auch bei den Ärgernissen bestehen große Unterschiede zwischen den Bundesländern. Unerwartete Zusatzkosten sorgen vor allem in Salzburg für Ärger. Dort berichten 41 Prozent von höheren Ausgaben als geplant. Am anderen Ende der Skala liegt Niederösterreich, wo 20 Prozent Mehrkosten moniert haben.
Bei der Termintreue zeigen sich die größten Schwierigkeiten in Vorarlberg, im Ländle haben 34 Prozent der Befragten von nicht eingehaltenen Zeitplänen berichtet. Am wenigsten mussten sich die Niederösterreicher darüber ärgern, dort waren es nur neun Prozent.
Das könnte dich auch interessieren:
Aktuelle Nachrichten aus Österreich auf
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.