Günstigere Netzentgelte
Der Sommer-Sonnentarif für Strom wird gut angenommen
- Der Sommer-Sonnentarif ist nicht die riesige Ersparnis, wird aber trotzdem gern genutzt. (Symbolbild)
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Mit dem Sommer-Sonnentarif können Stromkunden zwar nur eine geringe Summe sparen. Trotzdem wird er stark genutzt.
ÖSTERREICH. Seit dem 1. April 2026 können Stromkunden Geld sparen, wenn sie Waschmaschinen oder Geschirrspüler zwischen 10 und 16 Uhr laufen lassen. In diesem Zeitraum gilt der „Sommer-Nieder-Arbeitspreis“ (SNAP) bei allen Energieversorgen im Land. Man zahlt um 20 Prozent weniger Netzentgelte für Strom.
Sinn der Sache ist, dass erzeugter Sonnenstrom, der vermehrt zu Mittag produziert wird, gleich genutzt wird. Dadurch muss weniger gespeichert werden. Der SNAP ist also sowohl für die Energieversorger als auch für die Konsumentinnen und Konsumenten von Vorteil. Wobei der Vorteil für die Konsumenten eher gering ist. Sie sparen maximal 50 Euro im Jahr.
Viertelstunden-Ablesung
Trotzdem ist der Tarif bereits jetzt eine „Erfolgsgeschichte“, sagt E-Control-Vorstand Alfons Haber gegenüber dem "Kurier". Die Regulierungsbehörde hat 35 Verteilnetzbetreiber befragt, wie viele Kunden der Ablesung von Viertelstundenwerten durch ihren Smart Meter zugestimmt haben. Das ist notwendig, um den SNAP zu bekommen.
- Die digitale Ablese muss alle 15 Minuten stattfinden, wenn man den SNAP nutzen will. (Symbolbild)
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Bei 1,78 Millionen Zählpunkten (von insgesamt sechs Millionen im Land) ist das der Fall. Die Zahl ist stark angestiegen. Allein im April hat eine halbe Million Menschen auf die Messung im Viertelstunden-Intervall umgestellt. Ein Drittel der Kunden auf Netzebene 7, die letzte Stufe der Stromversorgung für Privathaushalte, nutzt also den Sonnenstrom. Ende September läuft der niedrigere Tarif aus.
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