Halbierte Mehrwertsteuer
Inflation bremst sich wegen günstigerer Lebensmittel ein
- Die Teuerung ist vor allem durch die billigeren Lebensmittel gesunken. (Symbolbild)
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Die Schnellschätzung der Statistik Austria Ende Juli hat noch eine Teuerung von 2,7 Prozent ergeben, geworden sind es 2,8. Das ist aber trotzdem ein deutlicher Rückgang.
ÖSTERREICH. Die Preise sind im Juli 2026 gegenüber dem Juli 2025 weiter gestiegen. Laut Statistik Austria ist die Inflation bei 2,8 Prozent gelegen. Das ist aber weniger als im Juni 2026, da hat die Teuerung noch 3,2 Prozent betragen.
Dieser Rückgang ist zur Hälfte auf die leicht gesunkenen Nahrungsmittelpreise zurückzuführen. Mit Anfang Juli hatte die Regierung die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel halbiert. Das hat offenbar gewirkt. Ohne diese Maßnahme wäre die Inflation bei drei Prozent gelegen.
Strom um zehn Prozent billiger
Die Strompreise haben die Teuerung ebenfalls nach unten gezogen, Strom war um 10,4 Prozent billiger als vor einem Jahr – auch aufgrund des Sozialtarifs, den die Dreierkoalition eingeführt hat. Eine Spur günstiger waren zudem Mode und Schuhe.
- Tanken hat im Juli um 17,6 Prozent mehr gekostet als vor einem Jahr. (Symbolbild)
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Auf der anderen Seite ist Tanken weit kostspieliger geworden. Die Treibstoffpreise sind um 17,6 Prozent über dem Vorjahr gelegen. Heizöl hat um 27 Prozent mehr gekostet. Für Dienstleistungen in der Gastronomie und der Hotellerie musste man um 4,6 Prozent mehr bezahlen. Und mit 4,4 Prozent haben auch die Mieten überdurchschnittlich zugelegt.
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