Consumer Check
So viel geben die Österreicher für Weihnachtsgeschenke aus

Das Weihnachtsgeschäft 2025 läuft vielversprechend an: 84 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher wollen schenken und planen dafür durchschnittlich 389 Euro ein. | Foto: Eugene Zhyvchik/Unsplash
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  • Das Weihnachtsgeschäft 2025 läuft vielversprechend an: 84 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher wollen schenken und planen dafür durchschnittlich 389 Euro ein.
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Das Weihnachtsgeschäft 2025 läuft bislang vielversprechend: 84 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher wollen schenken und planen dafür durchschnittlich 389 Euro ein. Besonders gefragt sind erneut Gutscheine sowie praktische Alltags- und Technikprodukte.

ÖSTERREICH. Das Weihnachtsgeschäft ist österreichweit vielversprechend angelaufen. Laut aktuellem Consumer Check des Handelsverbands (HV) bleibt die Bereitschaft zu schenken unverändert hoch: 84 Prozent der Menschen planen heuer Weihnachtsgeschenke. Das durchschnittliche Geschenkbudget steigt leicht auf 389 Euro und liegt damit fast auf Vorjahresniveau. Im Vergleich zu 2021 und 2022 bleibt es jedoch aufgrund der anhaltenden Teuerungsdiskussion deutlich niedriger.

Obwohl ein Drittel der Befragten (37 Prozent) gezielt Rabattaktionen nutzen will, planen nur 23 Prozent, zu Weihnachten insgesamt weniger auszugeben. "Die Menschen sparen nicht das Fest weg – sie kaufen nur preisbewusster", erklärt HV-Geschäftsführer Rainer Will. 

Gutscheine bleiben das beliebteste Geschenk

Beim Blick auf die beliebtesten Präsente führt wie in den vergangenen Jahren der Gutschein (45 Prozent) – und baut seinen Vorsprung weiter aus. Auf Platz zwei und drei folgen Geldgeschenke (32 Prozent) und gemeinsame Zeit (31 Prozent). Erst danach kommen Klassiker wie Spielwaren (28 Prozent), Bücher (24 Prozent), Parfum/Körperpflege/Kosmetik (24 Prozent) sowie Süßwaren (22 Prozent) und Kleidung (21 Prozent). Die Top 10 vervollständigen noch personalisierte Geschenke (19 Prozent) und Selbstgemachtes mit 18 Prozent. 

Beim Blick auf die beliebtesten Präsente führt wie in den vergangenen Jahren der Gutschein (45 Prozent) – und baut seinen Vorsprung weiter aus. | Foto: Frizzantine/PantherMedia
  • Beim Blick auf die beliebtesten Präsente führt wie in den vergangenen Jahren der Gutschein (45 Prozent) – und baut seinen Vorsprung weiter aus.
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Zwischen den Bundesländern sind heuer die Unterschiede eher gering: Am spendabelsten zeigen sich die Menschen in diesem Jahr Salzburg und Oberösterreich mit durchschnittlich 399 Euro pro Person. Am unteren Ende liegen Tirol und Vorarlberg mit 379 Euro.

Der stationäre Handel bleibt wichtigste Einkaufsquelle: 22 Prozent kaufen ausschließlich offline, nur 4 Prozent shoppen ihre Geschenke ausschließlich online. Shopping-Center und Einkaufsstraßen profitieren dabei besonders stark. Fernost-Plattformen spielen mit nur 7 Prozent erneut eine geringe Rolle. "Kaum jemand will zu Weihnachten Billigware aus dubiosen Quellen schenken", betont Will.

Selbstbeschenkung als zusätzlicher Umsatzfaktor

Ein weiterer Trend: Rund ein Drittel der Menschen beschenkt auch sich selbst und gibt dafür durchschnittlich 270 Euro aus – in Wien sogar 332 Euro. Der Großteil der Weihnachtskäufe findet weiterhin in der ersten Dezemberhälfte statt.

Besonders Gen Z und Millennials nutzen inzwischen künstliche Intelligenz für Inspiration, Produktauswahl oder Preisvergleich. Während 13 Prozent KI zur Ideenfindung einsetzen, nutzen 11 Prozent sie zur Budgetoptimierung. Ältere Generationen greifen hingegen weiterhin selten auf digitale Tools zurück.

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Das Weihnachtsgeschäft 2025 läuft vielversprechend an: 84 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher wollen schenken und planen dafür durchschnittlich 389 Euro ein. | Foto: Eugene Zhyvchik/Unsplash
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