Donau-Tiefststände
WKÖ unterstützt Firmen in Ungarn, Rumänien & Bulgarien

Hitze und Niedrigwasser an der Donau führen zu einer angespannten Lage in mehreren Ländern. (Symbolbild) | Foto: Johannes Reiterits
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  • Hitze und Niedrigwasser an der Donau führen zu einer angespannten Lage in mehreren Ländern. (Symbolbild)
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Die Donau dient als eine der wichtigsten Verkehrs- und Versorgungsachsen Europas – Hitze und niedrige Wasserstände wirken sich insbesondere auf östliche Staaten Europas aus. Die WKÖ unterstützt mit ihrer Außenwirtschaft Austria nun österreichische Unternehmen vor Ort. 

ÖSTERREICH. Die anhaltende Hitze und der niedrige Wasserstand der Donau belasten zentrale Wirtschafts- und Transportachsen in Südosteuropa. Während in Ungarn vor allem die Energieversorgung unter Druck steht und Serbien Einschränkungen im Schiffsverkehr verzeichnet, sind die Auswirkungen in Rumänien und Bulgarien derzeit vor allem indirekter Natur. 

Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) beobachtet die Entwicklung gemeinsam mit ihren Außenwirtschaftscentern laufend und unterstützt österreichische Unternehmen in der Region mit aktuellen Informationen sowie als Ansprechpartner vor Ort. Heimische Betriebe können jederzeit die Center vor Ort kontaktieren. 

In Ungarn am angespanntesten

In Ungarn sind rund 1.400 österreichische Niederlassungen aktiv, in Serbien etwa 870, Rumänien mehr als 700 und in Bulgarien knapp 350. Diese sind teils in den Bereichen Dienstleistungen, Industrie, Baustoffe sowie Logistik und Transport tätig. In Ungarn ist die Lage laut WKÖ am angespanntesten. Der niedrige Wasserstand der Donau setzt insbesondere das Kernkraftwerk Paks unter Druck, das einen wesentlichen Teil der Stromversorgung des Landes sicherstellt.

Zwar konnte der Betrieb nach einer leichten Stabilisierung des Wasserstands vorerst aufrechterhalten werden, die weitere Entwicklung bleibt jedoch wetterabhängig. Um die Stromversorgung zu sichern, setzt die Regierung derzeit auf freiwillige Energieeinsparungen der Unternehmen. Falls die freiwilligen Einsparmaßnahmen nicht den gewünschten Effekt erzielen, könnten in weiterer Folge auch verpflichtende Verbrauchsreduzierungen für große Energieabnehmer beschlossen werden.

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Hitze und Niedrigwasser an der Donau führen zu einer angespannten Lage in mehreren Ländern. (Symbolbild) | Foto: Johannes Reiterits
(Symbolbild) | Foto: Antonio Šećerović/MeinBezirk
(Symbolbild) | Foto: Johannes Reiterits

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