ÖKB Stainz als Gratulant
Achtziger-Feier für Johann Zorn beim Buschenschank Wurst
- ÖKB-Obmann Franz Hopfgartner (mit Urkunde) gratuliert Johann Zorn zu seinem Achtziger
- Foto: Gerhard Langmann
- hochgeladen von Gerhard Langmann
Mit Bekannten hob er in die Lüfte ab, im Buschenschank "Wurst" feierte er im Familienkreis. Gratulant war auch der Kameradschaftsbund Stainz, der sein Mitglied Johann Zorn mit der Silbermedaille für 40 Jahre verdienstvolle Mitgliedschaft auszeichnete.
STALLHOF/STAINZ. Vom Feiern zu seinem „runden“ Geburtstag kommt Johann Zorn offensichtlich nicht los. In der Vorwoche stieg er zum Achtziger mit dem Heißluftballon bis auf 2.000 Meter auf, am vergangenen Samstag setzte er sich im Buschenschank „Wurst“ Reinbacher in Stallhof in familiärer Runde zusammen. Mit dabei war auch eine Abordnung des Kameradschaftsbundes Stainz, die ihr langjähriges Mitglied hochleben ließ. „Du bist ein langjähriger und verdienter Kamerad“, erinnerte Obmann Franz Hopfgartner, dass der Jubilar am Geburtstag frühmorgens mit acht Böllerschüssen aus dem Prangerstutzen „herausgebeutelt“ worden ist.
„Heute wollen wir die Gratulation in voller Stärke offiziell nachholen“ sprach er den Beitritt von Johann Zorn zum Ortsverband im Jahr 1983 an. Für seine Verdienste wurde Johann Zorn mit der Eisernen Medaille für zehn und der Bronzemedaille für 25 Jahre verdienstvolle Mitgliedschaft ausgezeichnet. Auch kam er auf den Präsenzdienst 1966 auf 1967 als Jäger in der Kaserne Klagenfurt-Lendorf zu sprechen. „Wir sind froh, dich in unserer Mitte zu haben“, verkündete der Obmann die Zuerkennung der Silbermedaille für 40 Jahre verdienstvolle Mitgliedschaft gemäß Beschluss des Ortsverbandes. Das Anstecken der Medaille war die Angelegenheit von Gruppenbetreuer Siegfried Schattinger.
Süße Bienentorte
Dann ging es hinein in das Innere, wo die Familie eine geschmackvolle Tafel aufgebaut hatte. Enkeltochter Annemarie überraschte den Jubilar mit einer Bienentorte, für die kunstvollen Gestecke hatte Mario Wipfler gesorgt. Wer das Naturell des Geburtstagskindes kennt, weiß, dass die Runde den Geburtstag ausgiebig, fröhlich und sehr innig gefeiert hat. Da passt ein kurzer Lebenslauf dazu: Hans Zorn wurde am 7. April 1946 in Sichartsberg geboren. Erste Arbeitsstelle nach der Schule in Sommereben war Fertighausbau Reiku in Stainz.
Bei der Zimmerei Schranger arbeitete er anfangs im Sägewerk, bevor er zur Stelle als Lkw-Fahrer wechselte. Im Jahr 1998 war Schluss: Hans Zorn ging in Pension. In seiner Ehe mit Anni geb. Holzmann zog er vier Kinder groß, seine Frau verstarb vor sechs Jahren. Bereits als Kind hatte Johann Zorn mit Bienen zu tun. Die Liebe zu den Nützlingen brachte ihn schließlich zum Bienenzuchtverein St. Stefan. 1992 wurde er zum Obmann gewählt und investierte viel Herzblut in den Verein. Als rühriger Ehrenobmann ist Johann Zorn unverändert ein bedeutsamer Teil des Bienenzuchtvereins.
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