Windpark Hebalm
Landjugend blickt hinter die Kulissen der Windkraft
- Die Landjugendlichen bei der Besichtigung.
- Foto: Landjugend Bezirk Deutschlandsberg
- hochgeladen von Katrin Löschnig
Rund 75 interessierte Landjugendliche aus dem Bezirk Deutschlandsberg informierten sich bei einer Besichtigung des Windparks Freiländeralm über Windenergie, Technik und den Ausbau erneuerbarer Energie.
BEZIRK DEUTSCHLANDSBERG. Wegen des anfänglich schlechten Wetters verlegte man die Begrüßung zur Rehbockhütte: Projektleiter Egon Dorner und Marlene Sapotnik stellten jungen Erwachsenen dort einige Eckdaten zum Windpark zur Verfügung und beantworteten deren Fragen. Danach besserte sich das Wetter und der tatsächlichen Besichtigung stand nichts mehr im Weg.
- Projektleiter Egon Dorner und Marlene Sapotnik begrüßten die Landjugendlichen.
- Foto: Landjugend Bezirk Deutschlandsberg
- hochgeladen von Katrin Löschnig
Spannende Besichtigung
Am Programm standen unter anderem die Besichtigung des Transformatorhauses sowie ein Einblick in einen aktuellen Baustandort des Windparks Freiländeralm 2. Besonders beeindruckend waren dabei die Dimensionen der Bauarbeiten: Die Mitglieder konnten ein bereits errichtetes Fundament sowie die für die Montage benötigte Infrastruktur, darunter den großen Kran, aus nächster Nähe betrachten.
Auch der Blick auf den derzeitigen Ausbau des Windparks Freiländeralm 2 machte deutlich, welche Dimensionen moderne Windkraftprojekte erreichen. Das Projekt umfasst 15 neue Windräder und soll nach Fertigstellung rund 200 GWh grünen Strom jährlich erzeugen, genug für etwa 57.000 Haushalte. Die geplante Gesamtleistung beträgt 105 MW.
Besonders interessant war für die Landjugend-Mitglieder somit nicht nur die Technik selbst, sondern auch der Vergleich zwischen einer bereits seit Jahren betriebenen Anlage und den aktuell laufenden Bauarbeiten. So wurde sichtbar, welche Schritte notwendig sind, bevor ein Windrad seinen ersten Strom produzieren kann – vom Fundament über die Bau- und Montagearbeiten bis hin zur fertigen Anlage. Ein weiterer Höhepunkt der Besichtigung war daher das Windrad 4, das 2018 errichtet wurde.
Gemütlicher Ausklang
Nach den vielen Eindrücken und technischen Informationen ließ die Gruppe den ereignisreichen Nachmittag gemütlich in der Freiländeralmhütte ausklingen. Ein besonderer Dank gelte dabei Egon Dorner für die Getränkespenden.
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