02.06.2017, 12:26 Uhr

Frauenfußball in Deutschlandsberg am Vormarsch

Petra Pölzl (rechts) war eine der großen Stützen der Kötz-Haus Ladies Preding in der letzten Saison. (Foto: Franz Krainer)

In Preding, Eibiswald, Groß St. Florian und Deutschlandsberg wurde in der abgelaufenen Saison weiter am regionalen Frauenfußball gearbeitet.

Mit vier Teams ist der Deutschlandsberger Frauenfußball in drei Ligen präsent. Erfreulich ist, dass alle Klubs inzwischen Mädchen ausbilden, in manchen Nachwuchsteams zählen die jungen Damen inzwischen zu den Leistungsträgern. Anna Steiner oder Valerie Fuchshofer aus Eibiswald zählen genauso dazu wie die Schwanbergerin Marion Kienzer oder Ciara Kreiner und überhaupt das gesamte Schulteam der NMS Schwanberg. Auch in der Spielgemeinschaft Preding-St. Andrä zeigen Lenni Schneider, Andrea Lanzl und Lena Höller Woche für Woche ihr großes Talent. Sie dürften schon bald für eine qualitative Steigerung des weststeirischen Frauenfußballs sorgen. Die DSC-Girls spielen zwar noch in der Kleinfeldliga, Trainer Willi Paschek arbeitet aber akribisch an der Ausbildung seiner Mädels. Diese Namen sind nur ein Beispiel für die glänzende Entwicklung im regionalen Mädchenfußball und zeigen den deutlichen Aufwärtstrend im Mädchenfußball.

Kein Aufstieg für Eibiswald

Die Landesligamannschaft der Kötz-Haus Ladies Preding positioniert sich nach dem Saisonende auf Rang vier derzeit neu. Durch einige Neuzugänge (Denise Prettentaler, Luise Schöffl, Medina Pajic) erhofft man sich Verstärkungen, um im nächsten Jahr in die Landesligaspitze vorzustoßen. Eibiswald holte mit einem großartigen Frühjahr noch den zweiten Tabellenplatz in der Oberliga Süd. Leider reicht dieser Platz aber nicht zum Aufstieg in die Landesliga, weil der StFV entschied, dass bei einem Aufstieg zu wenige Mannschaften am Spielbetrieb der Oberliga teilnehmen würden. Das Leistungsprinzip bleibt hier zumindest fragwürdig. Zwei Teams aus der Landesliga haben den Spielbetrieb eingestellt (Kumberg und St. Margarethen), wenn Meister Krottendorf die Relegation gewinnt, bleiben elf Teams für die höchste steirische Spielklasse. Groß St. Florian hatte durch einige Ausfälle heuer keine Chance, sich in der Oberliga weiter vorne als Rang sechs zu platzieren, doch in der Mannschaft steckt Entwicklungspotential.

von Franz Krainer
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