31.10.2016, 12:14 Uhr

Unnötige Heimpleite für Kötz-Haus Ladies

Predings Tamara Sulzberger (weiß) konnte zwei Gegentore gegen den Leader aus Krottendorf auch nicht verhindern. (Foto: Franz Krainer)

Mit einem 0:2 gegen Krottendorf verabschiedeten sich die Predingerinnen wohl aus dem Titelkampf in der Landesliga.

Die Krottendorferinnen sind in dieser Saison in der Frauenlandesliga eine Klasse für sich: Sie haben alle neun Spiele im Herbstdurchgang gewonnen, sind Herbstmeister und spielen dementsprechend selbstbewusst. Allerdings war der Respekt der Predinger Fußball-Ladies vor den Gästen doch ein wenig zu groß. Die Kötz-Haus Ladies versuchten es vom Start weg sehr defensiv, doch wenn man im Mittelfeld nicht in die Zweikämpfe kommt, wird der Druck auf die Abwehr zu groß. Trotz einer überragenden Leistung von Predings Abwehrchefin Tamara Sulzberger musste man durch individuelle Fehler noch vor der Pause zwei vermeidbare Treffer hinnehmen. Krottendorfs Lisa Wagner (11.) und das kaum 15-jährige steirische Fußballtalent Lena Brandtner (39.) sorgten für eine klare Führung, die schon deshalb verdient war, weil die Predingerinnen so gut wie keine zählbare Möglichkeit erwirtschafteten.

Viele Chancen, keine Tore

Nach Seitenwechsel sah man dann eine ganz andere Heimmannschaft: Man suchte die Zweikämpfe, das Spiel in die Spitze war plötzlich präzise und damit häuften sich auch die Möglichkeiten für die Weststeirerinnen. Zunächst vergab Lena Harzl per Kopf, dann hatte Predings "Scorer-First-Lady" Barbara Pölzl (13 Tore im Herbst) zwei Möglichkeiten zum längst fälligen Anschlusstreffer. Krottendorf kam kaum aus der eigenen Hälfte, die Gastgeberinnen haderten trotz vieler Chancen mit dem Glück, bei einem halben Dutzend Top-Möglichkeiten für Preding schafften es die Gäste immer wieder, den Ball irgendwie aus dem Gefahrenbereich zu bringen. Trotz klarer Überlegenheit in der zweiten Halbzeit mussten die Kötz-Haus-Ladies ein 0:2 schlucken, das bei ein wenig mehr Mut und Selbstbewusstsein vor allem vor der Pause locker zu verhindern gewesen wäre. So beträgt der Rückstand auf den ungeschlagenen Tabellenführer bei einem Spiel weniger bereits elf Punkte.

von Franz Krainer
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